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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 23 (1895)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1895. 
Für die Passage durch den Lagartiga Channel haben die Lootsen 
besondere Alignements, welche für den Navigirenden schwer auffindbar sind, da 
sie aus Bäumen oder wenig hervortretenden Marken bestehen. Es ist lediglich 
für diese Passage dringend anzurathen, stets einen Lootsen an Bord zu nehmen. 
8. M. S. „Marie“ ankerte um 3* 30” p auf der Rhede von Puerto Montt 
auf 40 m Wassertiefe. 
Temperaturen des Wassers während der Fahrt von Tshifu nach 
Tshimulpo und zurück über Tshifu nach Tientsin (Taku-Rhede). 
Aus dem Reisebericht S, M. S. „Wolf“, Kommandant Korv.-Kapt. KRETSCHMANN. 
Datum 
1894 
August 2 
3 
Stunde 
$ha 
gh 
LOh 
‘1b 
12h 
ih 
52h P 
X 
A 
X 
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a 
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‚ih 
{32h 
ih 
2h P 
3h 
Ah 
N-Br 
27° 392,0’ 
279 35,07 
379° 27,5 
37° 16,0% 
37° 5,5 
36° 56,0’ 
36° 50,0" 
36° 55,5 
36° 55,9: 
37° 23,0 
O-Lz 
121° 26,0‘ 
122° 5,8 
1229 43,5' 
123° 26,0: 
124° 7,0‘ 
124° 1,5 
124° 32,0 
125° 
16,0* 
125° 53,5 
126° 32,5 
Xempera- 
turen 
oC 
24,0 
>44 
4.9 
76,5 
76,0 
76,4 
27,0 
"7,1 
27,2 
27,2 
>7,8 
77,5 
>7,8 
>7,2 
7, 
7.8 
27,8 
27,5 
78 
8,0 
58,9 
28,9 
7,7 
7,5 
7.9 
„) 
76) 
IR 8 
74,8 
25,6 
25:4 
25,7 
Bemerkungen 
Die Rhede von Tshifu verlassen 
Mittagsbesteck nach Landpeilungen 
Nach Landpeilungen 
Gegifstes Besteck 
ObservirtesBesteck nach Sternbeobachtungen 
Observirtes Besteck (Sumner-Methode) 
Mittagsbesteck nach Landpeilungen 
Nach Landpeilungen. 4h 35m auf der 
Rhede von Tshimulpo geankert 
Die Beobachtungen weisen in der östlichen Hälfte des Gelben Meeres ein 
Temperatur-Maximum auf, das zwischen dem 3. August 3 und 10* a im Mittel 
aus 8 Messungen den hohen Werth 27,9° C giebt, auf der Rückreise am 13. August 
von 2" p bis zum 14. 1a aus 12 Messungen immer noch 271°. Die Grenzen 
des wärmsten Wassers lagen etwa zwischen 124,2° und 125,6° O-Lg auf 37° N-Br. 
Die Versetzung war westlich vom wärmsten Wasser, d. h. zwischen Shantung 
und 124° O-Lg, etwa SW, 2 Sm in der Stunde, innerhalb des wärmsten Wassers, 
also östlich von 124° O-Lg, etwa Nord, 1 Sm in der Stunde. Vgl. „Archiv der 
Seewarte“ 1891, 3, „Oberflächen-Temperatur und Strömungen der ostasiatischen 
Gewässer“ D. Red.
	        
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