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Windrichtungen gebunden und sind auch nicht zwingend an meteorologische Ereignisse wie
z.B. stürmische Winde, den Durchgang von Fronten oder plötzliche Änderungen der
Windrichtung gebunden. Bellack et al. (2000) berichten, dass bei stürmischen Westwinden
die Wassermassen gegen die westliche Steilküste von Helgoland gedrückt werden. Aufgrund
der leicht halbkreisförmigen Gestalt der Küste kann das Wasser zum Teil nur zurück in
Richtung See reflektiert werden, was zu einer Aufsteilung des Seegangs führt. Reflexionen
der von Westen kommenden Gezeitenwelle, bzw. einzelner Partialtiden, könnten zu Über
lagerungen westlich der Insel führen und wäre eine mögliche Ursache für die beobachteten
Phänomene.