Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
fünf Schiffe, mehr als 1000 Beschäftigte in
über 100 verschiedenen Berufen, 70 Referate,
zwei Dienstsitze in Hamburg und Rostock
sowie ein meereschemisches Labor in Ham-
burg-Sülldorf: Unser Aufgabenspektrum ist
enorm breit und vielfältig. Wir stehen für die
Unterstützung der Seeschifffahrt, die Energie-
wende auf dem Meer, Klimabeobachtungen,
den Meeresschutz sowie für Sicherheit an, auf
Jnd unter dem Wasser. Das BSH ist eine Bun-
desoberbehörde und Ressortforschungsein-
richtung, national und international sehr gut
vernetzt. Die Aufgaben des BSH kennen keine
Grenzen - genauso wie das Meer. Die Ergeb-
nisse unserer Arbeit sind zahlreich und äußerst
interessant, wir haben uns für diesen Jahres-
bericht auf die wichtigsten Themen fokussiert.
Das Jahr 2024 beinhaltete für das BSH ein
ganz besonderes Jubiläum: Vor 100 Jahren
wurde die erste offizielle Sturmflutwarnung
in Hamburg herausgegeben. Dies kennzeich-
net den Beginn der Wasserstandsvorhersage
Jnd des Sturmflutwarndienstes für die Nord-
seeküste. Grund genug, das Ereignis 2024
gebührend zu feiern. Wir würdigen in diesem
Bericht die mit viel Engagement konzipierte
Jubiläumsveranstaltung und den Besuch des
Ersten Bürgermeisters der Stadt Hamburg,
Herrn Dr. Peter Tschentscher, mit einer Nach-
lese auf mehreren Seiten. In einer Reportage
über eine ungewöhnliche Sturmflut lesen Sie
zum Beispiel, was unsere Kolleginnen und Kol-
legen während eines Sturmflutdienstes alles
beachten müssen.
Wir möchten mit unserem aktuellen Jahres-
bericht die Menschen hinter ihrer Arbeit noch
stärker präsentieren. Ein Beispiel dafür ist das
Porträt über Frau Dr. Kerstin Jochumsen, seit
August 2024 ist sie die neue Leiterin der Abtei-
lung Meereskunde. In diese Kategorie gehören
auch die Darstellung der Team-Leistung bei
der Erstellung des Flächenentwicklungsplans
Jnd viele weitere Interviews mit Beschäftigten
aus dem BSH. Kreiert haben wir das neue Kapi-
tel „Menschen, Technik, Infrastruktur“, in dem
wir zeigen, was wir mit unseren Querschnitts-
zielen aus der BSH-Strategie alles erreichen.
Hier geht es in diesem Jahr um die Familien-
freundlichkeit des BSH als Arbeitgeber, den
Stand der Digitalisierung als moderne Ver-
waltung und unser „Open Ship“ der ATAIR auf
dem Hamburger Hafengeburtstag. Last but
not least haben wir den Daten- & Fakten-
Teil vergrößert und eindrucksvollen Bildern
unserer Arbeit noch mehr Platz eingeräumt.
Übrigens: Viele Fotos wurden von unseren
Beschäftigten beigesteuert. Der Jahresbe-
richt ist also ein Gemeinschaftsprojekt des
gesamten BSH. Ohne die engagierte Mit-
arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen im
BSH würde es diesen nicht geben.
Weiterhin stellen wir Ihnen an ausgewählten
Beispielen vor, wie Künstliche Intelligenz in
unsere Arbeit einfließt. Das betrifft die Detek-
tion von Steinen am Meeresgrund ebenso wie
die Auswertung von Schalleinträgen in Nord-
see und Ostsee. Viel Freude wünsche ich Ihnen
auch beim Lesen unserer Beiträge zum Thema
Unterwasserschall und Schadstoffe. Sie ent-
decken hier, wie das BSH wirkungsvolles Moni-
toring aufbaut und weiterentwickelt. „Rücken-
wind für Deutsche Flagge“ heißt ein kleiner
Beitrag in diesem Jahresbericht, hinter dem
ein riesiges Engagement steckt. Mehr Service
und bessere Kundenorientierung in der Flag-
genstaatsverwaltung ist eines unserer großen
Ziele für 2025. Darauf bin ich persönlich ganz
besonders stolz. Denn hier arbeiten wir behör-
denübergreifend, mit hoher Schlagkraft und
enormen Einsatz unserer Beschäftigten.
Nichts ist so gut, als dass man es nicht verbes-
sern könnte. Schicken Sie uns Hinweise gern an
presse@bsh.de und teilen Sie uns mit, was Sie
sich für die Ausgabe 2025 wünschen. Bis dahin
bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, immer
auf dem neusten Stand unserer Arbeit zu blei-
ben. Schauen Sie gern auf unserer Webseite,
bei LinkedIn, Instagram oder Facebook vorbei.
Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
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