Abb. 33: Temperaturverteilung [°C] am Boden während der „Poseidon“-Fahrt im Oktober 1931
c) im Tiefenwasser.
Die in den Jahren 1919 bis 1939 in der Deutschen Bucht ausgeführten hydrographischen Tiefenserien konnten
zu Vertikalschnitten, welche senkrecht zur west-, ost- und nordfriesischen Küste angeordnet liegen, zusammenge
faßt werden (s. (16) die Fig. 2 sowie Text auf S. 10/11, (20) auf S. 22/23 und (27) die Abb. 9 u. 10 auf Taf. 23).
Nach Zorefl (16) wurden folgende hauptsächlichste Schnitte festgelegt:
- senkrecht zur nordfriesischen Küste:
Graa-Dyb-Schnitt auf 55°25’ N-Br.
List-Schnitt auf 55°05’ N-Br.
Amrum-Schnitt auf 54°40’ N-Br.
Hever-Schnitt auf 54°25’ N-Br.
Eider-Schnitt auf 54° 10’ N-Br.
- senkrecht zur west-ostfriesischen Küste:
Terschelling-Schnitt auf 04°55’ E-Lg.
Ameland-Schnitt auf 05°45’ E-Lg.
Borkum-Schnitt auf 06°40’ E-Lg.
Norderney-Schnitt auf 07°15’ E-Lg.
Otzumer Balje-Schnitt auf 07°45’ E-Lg.
Temperatur-Vertikalschnitte senkrecht zu den west- und ostfriesischen Küsten wurden bisher nur vom Verfas
ser in neuester Zeit veröffentlicht (s. (27) die Abb. 11a bis d und 12a u. b). Von Zorell konnte der Verfasser die
vertikalen Temperaturverteilungen auf vier senkrecht zur nordfriesischen Küste gelegenen Schnitten für die Un
tersuchung übernehmen^. Es sind dies die Schnitte Graa Dyb, List, Amrum und Hever auf Grund der Poseidon-
Fahrten in den Jahren 1929 bis 1932 (s. Abb. 34 bis 37). Diese Beispiele sollen bei der Abhandlung der vertikalen
Temperaturverteilung genügen, da ihre Schnitte im besonderen Maße geeignet sind, den Übergang von der flache
ren nordfriesischen Küstenregion quer zur Konvergenzzone zu den tieferen Gebieten der Deutschen Bucht darzu
stellen.
k) Der Verf. möchte nicht verfehlen, Herrn Dr. Fr. Zorell auch an dieser Stile seinen wärmsten Dank auszusprechen.