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Full text: Jahresbericht 1999

Sedimentdynamik 
Innerhalb von Zonel, in der die größten Sedi 
mentmächtigkeiten angetroffen werden, liefert ein 
küstenparalleler Sandtransport von Westen bzw. 
Norden Material in den innersten Teil der Deut 
schen Bucht (Helgoländer Bucht, Weser- und 
Elbe-Ästuar), wo das Sediment eine intensive 
Umlagerung erfährt. Ein Teil des Sedimentvolu 
mens geht entlang der ost- und der nordfrie 
sischen Küste durch küstennormalen Transport in 
die offene See (Zone 3) verloren, wo es in der 
Regel jenseits einer Wassertiefe von 15 m zur 
Ablagerung kommt. Neu an diesen Untersuchun 
gen ist, dass innerhalb einer Zone von 10 bis 15 m 
(Zone 2) Wassertiefe die nordseezeitliche Sand 
decke ausdünnt und stellenweise so gut wie fehlt. 
Dies deutet auf die Vorherrschaft erodierender 
Prozesse in diesem Tiefenbereich hin, wodurch 
das Bild vom Abbau der Küste teilweise revidiert 
werden muss. 
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