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Full text: Niederfrequente Variabilität meridionaler Transporte in der Divergenzzone des nordatlantischen Subtropen- und Subpolarwirbels. Der WOCE - Schnitt A2 (BSH-Berichte, Nr. 22)

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Kapitel 4: Niederfrequente Variabilität entlang W0CB/A2 
zum Boden ein nordwärtiger Transport zu beobachten, der im Jahr 1994 sein Maximum der 
Zeitserie erreicht, so dass die über den gesamten Schnitt zonal-integrierte Komponente im 
Tiefenintervall 3900-4700 dbar positive Werte aufweist (Abb. 4.11). 
Transport [Sv] 
Abbildung 4.16: (a) Vertikales Profil • des meridionalen Netto-Volumentransports entlang A2, ® 
im Nfb und i im WeB. Vertikales Profil • des baroklinen (b) Wärme- und (c) Salztransports, • der 
Overturning-Komponente und c des Residuums der baroklinen und der Overturning-Komponente 
bzw. der Eddy-Komponente pro Tiefenintervall (20 dbar) der MeteorSO/2-Reise im Oktober 1994. 
Das Vorzeichen der vertikalen Profile der baroklinen Transporte von Wärme und Salz hängt 
im wesentlichen von der Wahl eines Referenzwertes ab (siehe Kapitel 1.2). Da hier die meri 
dionalen Netto-Transporte von Wärme und Salz relativ zu Qjief=SR e f=0 berechnet wurden 
ändert sich das Vorzeichen analog zum Massentransport. Der Verlauf der vertikalen Profile der 
baroklinen Transporte von Wärme und Salz entspricht somit nicht dem vertikalen Profil der 
typischen Wassermassencharakteristika entlang A2, sondern hauptsächlich dem des absoluten 
Volumentransports (Abb. 4.16b,c). Die Eddy-Komponente ist unterhalb des oberen Kilome 
ters - unterhalb des Referenzniveaus - sehr gering. Abweichungen von der zonal-intergierten 
thermohalinen Struktur und damit von dem zonalen Mittel des zonalen Dichtegradienten sind 
sehr gering. In dieser Tiefe werden die baroklinen Transporte allein durch die Overturning- 
Komponente kontrolliert, dem Maß der Korrelation zwischen der zonal-integrierten Geschwin 
digkeit und der zonal-integrierten potentiellen Temperatur bzw. dem Salzgehalt (siehe Kapitel 
1.2). Oberhalb des Referenzniveaus gewinnt die Eddy-Komponente des Wärmetransports je 
doch an zunehmender Bedeutung. Im integralen Sinn trägt sie bis zu 20% zum baroklinen 
Wärmetransport bei (Abb. 4.17 und Tab. 4.2).
	        
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