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Full text : 75: Seegangsmessungen in der Deutschen Bucht im Jahre 1992

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2  SEEGANGSMESSSTATIONEN

Das  vorliegende  Heft  enthält  die  im  Jahr  1992  beobachteten  Seegangsverhältnisse  der
automatisch  registrierenden  Meßstationen  an  der  FORSCHUNGSPLATTFORM  NORDSEE,
vor  HÖRNUM/SYLT,  bei  HELGOLAND  und  beim  automatischen  Feuerschiff  ELBE  I.
Die  Station  an  der  Forschungsplattform  ist  seit  September  1981  in  Betrieb.  Bis  Mai  1987
übermittelte  hier  eine  WAVE-RIDER-Boje  die  Seegangsdaten  per  Funk  an  die  Empfänger-/Rechnerstation
  auf  der  Plattform.  Seit  Juni  1987  wird  statt  der  WAVE-RIDER-Boje  eine
-zusätzlich  die  Richtung  messende-  WAVEC-Boje  eingesetzt.
Die  Meßboje  der  Station  Hörnum  liegt  etwa  3  Seemeilen  vor  der  Küste  und  ist  seit  März
1982  in  Betrieb.  Sie  ist  vom  Typ  WAVE-RIDER.
Ende  Januar  1989  wurde  das  ständige  Seegangsmeßnetz  um  zwei  Stationen  erweitert.  Zu  den
Stationen  FORSCHUNGSPLATTFORM  NORDSEE  und  HÖRNUM/SYLT  ist  die  Station
WESTERLAND/SYLT  mit  einer  WAVEC-Meßboje  27km  vor  der  Küste  an  der  ehemaligen
JONSWAP-Station  ODAS  und  die  Station  HELGOLAND  mit  einer  WAVE-RIDER-Boje  4
Meilen  nördlich  der  Hauptinsel  neu  eingerichtet  worden.  Ende  August  1990  wurde  diese
Station  auf  die  Südseite  der  Insel  verlegt  und  durcji  eine  WAVEC-Boje  ersetzt.
Die  Station  ODAS  wurde  nach  Verlust  der  Boje  vorerst  nicht  wieder  in  Betrieb  genommen.
Als  neue  Dauerstation  ist  die  Boje  an  ELBE  I  hinzugekommen.

Station  Bojenposition  Wassertiefe

Forschungsplattform

54°  4L  49"

N

7°

10’  05"

E

28  m

Hörnum  /  Sylt

54°  45’  00"

N

8°

14’  00"

E

10  m

Helgoland

54°  09’  27"

N

7°

53’  39"

E

20  m

Elbe  I

54°  00’  00"

N

8°

06’  31"

E

24  m

Seit  1988  werden  die  Seegangsspektren  grundsätzlich  im  3-Stunden-Intervall  aus  den  funkübertragenen ­
  Analogwerten  der  Wasserspiegelauslenkung,  die  dann  digitalisiert  werden,
ermittelt.
Übersteigt  die  signifikante  Wellenhöhe  einen  bestimmten  Wert,  werden  zusätzliche  Spektren
vom  Frequenzanalysator  errechnet.  In  solchen  Fällen  ist  das  Aufzeichnungsintervall  vorgegeben ­
  durch  den  Rechenzeitbedarf  des  Analysators  und  beträgt  eine  halbe  Stunde.
In  den  graphischen  Darstellungen  beziehen  sich  die  Meßwerte  auf  Universal  Time  Coordinated ­
  (UTC).
            
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