Personalvertretungen
Personalvertretungen
Gesamtpersonalrat
Das Jahr 1998 stand im Zeichen des Wechsels
und der Reform des Ministeriums und seiner
Geschäftsbereiche, besonders der „nassen Bereiche“,
zu dem das BSH gehört. Der Beschluß
der Föderalismuskommission, Personal des BSH
von Hamburg nach Rostock zu verlegen, wurde
als Maßnahme in die Reform integriert. Die anhaltend
knappe Haushaltslage und der geringe, personelle
Verfügungsraum bestimmte das Handeln
auch der Personalvertretungen.
Der Gesamtpersonalrat führte in diesem
Jahr turnusmäßig dreizehn Sitzungen gemeinsam
mit der Dienststelle - davon drei in Rostock -
durch. Neben diesen Sitzungen, die auch der gegenseitigen
Information durch Monatsgespräche
dienten, mußten durch terminliche Zwänge neunzehn
Sondersitzungen mit der Dienststelle zusätzlich
einberufen werden.
In verschiedenen Angelegenheiten beteiligte
der Hauptpersonalrat beim BMV/BMVBW den
Gesamtpersonalrat. Die Personalvertretungen
waren auch auf einer Veranstaltung zur Reform
in Bonn vertreten. Der Reformbericht und die
zukünftige Entwicklung und Konsequenzen für
die Beschäftigten wurden dort behandelt. Die innere
und äußere Reform des „nassen Bereichs“
war vielfach Thema der Gespräche. Mehrmals
mußte sich der GPR und seine Ausschüsse mit
dem Personalverwaltungssystem für die Bundesverkehrsverwaltung
befassen. Der Gesamtpersonalrat
sprach sich gegen die Zentralisierung der
Beihilfestellen aus.
Neben Einstellungen, Ernennungen, Tätigkeits-
oder Zeitaufstiegen und Beförderungen
wurden Fort- und Weiterbildungs-Seminare sowie
Sprachausbildungen der Beschäftigten mitbestimmt.
Für das Verwaltungsgericht wurden Stellungnahmen
erstellt. Die Ablehnung einer Personalmaßnahme
mußte zutreffend begründet werden.
Die ständigen Ausschüsse Arbeitssicherheit,
Informationstechnik und Fort- und Weiterbildung
des Gesamtpersonalrates bereiteten die
Beschlüsse für die Sitzungen vor. Dabei wurden
die entsprechenden örtlichen Personalräte in
Hamburg, Rostock, auf VFS/VS Komet und
VWFS Wega beteiligt. Dabei ging es beispielsweise
auch um die Haus- und Feuerlöschordnung
des BSH in Rostock. Eine Dienstvereinbarung
über die Einführung der standartisierten Kosten-Leistungsrechnung
wurde vorbereitet.
Beobachter des Gesamtpersonalrates waren
in verschiedenen Gremien des BSH eingesetzt.
Die Einführung des Qualitäts-Management-Systems
(QMS) und der Kosten-Leistungs-Rechnung
(KLR) in verschiedenen Organisationseinheiten
des BSH verlangte vielfältige Beteiligung
durch Beobachter. Der Vorstand tagte einmal
auswärts auf einer Kanalfahrt des VWFS
WEGA. Hier wurden Gespräche mit dem örtlichen
Personalrat und den Beschäftigten geführt. An
den Personalversammlungen der örtlichen Personalvertretungen
nahm der Gesamtpersonalrat
regelmäßig teil. Das Gefahrstoffhandbuch wurde
aktualisiert, ergänzt und Betriebsanweisungen
wurden neu eingeführt und geändert. Die Umsetzung
der EU-Richtlinie für Bildschirmarbeitsplätze
wurde mitbestimmt. Sieben Unfallmeldungen gingen
1998 beim GPR ein.
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