Informations- und Kommunikationstechnik
Informations- und
Kommunikationstechnik
Zentrale Einrichtungen
Die Verfügbarkeit der zentralen Server lag
bis Ende August über 99%. Am 27. 8. ereignete
sich ein Schwelbrand im IT-Anlagenraum, bei
dem einer der beiden Hochleistungsserver, die
„Biskaya“, eine CRAY 6400, schwer beschädigt
wurde. Der gesamte Anlagenraum war mit
Rußpartikeln verschmutzt. Sämtliche dafür vorge
sehenen Kernanwendungen konnten nach nur
zwei Stunden auf einem Ausweichsystem wieder
anlaufen. Bei den anderen IT-Verfahren kam es
durch den Systemausfall zum Teil zu erheblichen
Verzögerungen in der Aufgabenerledigung. Ein
Datenverlust konnte jedoch vermieden werden.
Die erforderliche Ersatzbeschaffung wurde mit
höchster Priorität durchgeführt. Bereits Mitte Sep
tember konnte das Nachfolgesystem, eine SUN
E4500 als „Atlantis - aus dem Nichts wieder auf
getaucht in Betrieb genommen werden.
Kommunikation
Nachdem die zentralen Systeme bereits mit
622 MB-ATM-Strecken verbunden waren, konn
ten die Probleme im lokalen Netzwerk durch die
Inbetriebnahme mehrerer 155 MB-ATM-Strecken
und weiterer ATM-Knoten deutlich vermindert
werden.
Die elektronische Post, E-Mail, gewinnt für
das BSH weiter an Bedeutung. Es wurden mehr
als 900 000 E-Mails vom zentralen Postsystem
verarbeitet: dies entspricht an sieben Tagen in
der Woche, bezogen auf den 24-Stunden-Tag,
mehr als 100 Nachrichten je Stunde. Damit hat
sich das E-Mail-Aufkommen gegenüber 1997 um
fast 30 % erhöht. Es wurden weitere 122 Mitarbei
ter neu an das E-Mail-System des BSH ange
schlossen. Insgesamt waren am Jahresende 416
Briefkästen eingerichtet. Damit sind gut 2 /3 der
Dienstposten, die mit einem PC ausgestattet sind,
per E-Mail erreichbar.
Dezentrale Einrichtungen
Auch 1998 nahm die Ausstattung des BSH
mit Endgeräten weiter zu (und nähert sich stetig
der Vollausstattung). Durch Personalengpässe
gab es erhebliche Verzögerungen bei der Be
schaffung und Auslieferung von PCs und Work
stations. Die begonnene Umstellung des PC-
Betriebssystems von Windows 3.11 auf Win
dowsNT wurde im Rahmen der knappen Haus
haltsmittel fortgesetzt. Der Standort Rostock
wurde vollständig auf NT umgestellt. Dort waren
52 Geräte im Einsatz. Der erhebliche Bedarf der
übrigen Nutzer konnte noch nicht annähernd er
füllt werden.
Helpdesk
Die zentrale Störungsannahme wurde weiter
stark genutzt. Neben den sofort lösbaren Proble
men wurden 1777 Störungen in das Störungsma
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