Meereskunde
KaUbriereinrich tung
Die Beschaffung der Ausstattungsgegenstände
für die Kalibriereinrichtung wurde im wesentlichen
abgeschlossen und mit der Ausrüstung
des Ende des Jahres zur Verfügung gestellten
Laborraumes begonnen. Die Raumkiimatislerungsanlage
konnte Installiert und erprobt werden.
Sie ist in der Lage, die Raumtemperatur auf
±1 K konstant zu halten und schafft damit die
erforderlichen optimalen Betriebsbedingungen
für Referenzgeber und Labormeßgeräte. Mit der
Adaption und Weiterentwicklung der für die Steu-Querschnittsaufgaben
Folgearbeiten aufgrund der deutschen Einigung
Die deutsche Einigung machte eine Neuordnung
der Aufgabenverteilung für die Überwachung
der Ostsee erforderlich. Sie wird in das
neue Bund-Länder-Meßprogramm aufgenommen
werden. Das BSH ist aktiv in die Abstimmungsgespräche
eingebunden.
Im Auftrag des BSH hat das Institut für Ostseeforschung
Warnemünde (IOW) die Überwachung
der Ostsee entsprechend den Vorgaben
aus dem Seeaufgabengesetz sowie den Verpflichtungen
aus dem Helsinki-Übereinkommen
vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns weitergeführt.
Zur Erledigung dieser Aufgabe wurden
36 Mitarbeiter des IOW über den Haushalt des
BSH finanziert. Weiterhin wurden für das IOW
diverse technische Geräte beschafft und als permanente
Leihgabe überlassen.
erung der Kalibrieranlage und die Erfassung der
Kalibrierdaten beschafften speziellen Software
konnten bereits wesentliche Fortschritte erzielt
werden. Der Einsatz von Prozeßrechnern soll die
Kalibriervorgänge standardisieren und Fehler
durch das Bedienpersonal weitgehend ausschalten.
Ferner soll so erreicht werden, daß am Ende
der Kalibrierprozedur die Daten als nutzergerechtes
Produkt vorliegen. Im Zuge der Erarbeitung
der Kalibrierverfahren wurden verbesserte Sekundärstandards
für die Temperaturmeßeinrichtungen
der automatischen Meßnetzstationen eingeführt.
Ende 1992 wurde eine neue Verwaltungsvereinbarung
zwischen BSH und IOW erarbeitet
und vom BMV genehmigt. Sie wurde auf unbestimmte
Zeitdauer mit zweijähriger Kündigungsfrist
geschlossen.
Mitarbeit in internationalen meereskundlichen
Gremien
Die Mitgliedschaft der Mitarbeiter des BSH
in internationalen Gremien und deren Arbeitsgruppen
ist ab Seite 232 aufgelistet.
Das BSH war auch 1992 intensiv in die Arbeit
der North SeaTask Force (NSTF) eingebunden.
Im Vordergrund stand die Anfertigung des neuen
internationalen Zustandsberichts für die Nordsee
(Quality Status Report, QSR 93). Deutschland
erstellt den Bericht für die Region 7a in der zentra-