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Full text: Jahresbericht 1992

a 
eereskunde 
chungsprogramm (BMP) des Helsinki-Überein 
kommens zu liefern. 
Die Untersuchungen betrafen die Verteilung 
von Kontaminanten in der Wassersäule, begleitet 
von hydrographischen Messungen. Darüber hin 
aus wurden der Oberflächenfilm und das marine 
Aerosol beprobt. Eine kontinuierlich betriebene 
Seewasserextraktionsanlage reicherte die lipo- 
philen Inhaitsstoffe aus 2 m 3 Seewasser für wei 
tere Untersuchungen organischer Spurenstoffe 
an. 
Aus vergleichbaren Untersuchungen des 
DHI/BSH in den Jahren 1983, 1988 und um 1992 
ist ein erheblicher Rückgang der Konzentration 
an a-HCH zu erkennen (s. Tab. unten). Dies ist 
auf das Verbot der Verwendung technischen 
HCHs als Insektizid zurückzuführen, dessen 
Hauptbestandteil (60%) aus a-HCH besteht. Ein 
weiterer Rückgang bis auf die Basiskonzentration 
von a-HCH im Atlantik-Wasser ist zu erwarten. 
Bei Lindan ist über den gleichen Zeitraum 
der Rückgang zwar geringer aber ebenfalls signi 
fikant, wie sich aus der südwärtigen Verlagerung 
der 2,0 ng/l-lsoplethe erkennen läßt (Abb. 6). 
Zeitlicher Trend für a- und 7-HCH in der Ostsee 
a-HCH 
1983 
1988 
1992 
Bottenwiek 
71 
4,1 
2,3 
Bottensee 
76 
4,1 
2,6 
Finnischer Meerbusen 
6,5 
4,1 
2,1 
Östl. Gotlandsee 
6,0 
4,5 
2,5 
Bornholmbecken 
6,5 
4,5 
2,6 
Arkonabecken 
71 
4,4 
2,4 
7-HCH 
1983 
1988 
1992 
Bottenwiek 
2,0 
1,5 
1,0 
Bottensee 
2,7 
1,8 
1,5 
Finnischer Meerbusen 
2,5 
2,0 
1,4 
Östl. Gotlandsee 
2,8 
2,8 
2,0 
Bornholmbecken 
3,5 
- 
2,9 
Arkonabecken 
4,0 
2,7 
2,4
	        
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