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Full text: Jahresbericht 1992

Datenbanken und Arbeitsplatzrechner 
Die Datenbanken auf den Großrechnern 
wurden weiter überarbeitet, um die Laufzeit zu 
verkürzen. 
Für den Einsatz unter Offenen Systemen 
wurde ein Produkt ausgewählt, das ein Daten 
bankdesign als Client-Server Architektur ermög 
licht. 
Entwicklungshilfe 
Im Rahmen seiner Möglichkeiten gibt das 
BSH hydrographischen Diensten und Fachleuten 
aus Entwicklungsländern Hilfe und Unterstüt 
zung. Technische Hilfe für Entwicklungsländer 
spielt insbesondere eine Rolle in den Bereichen 
- Aufbau leistungsfähiger hydrographi 
scher Dienste, 
- Verbesserung der nautischen und hydro 
graphischen Informationen, 
- Meeresumweltschutz, 
- Schiffssicherheit und 
- Schiffsvermessung. 
Die Unterstützung beim Aufbau hydrogra 
phischer Dienste ist ein bedeutender Ansatz zur 
Förderung des Schiffsverkehrs, der Fischerei und 
der Erschließung mariner Ressourcen in den Ent 
wicklungsländern. Zur Zeit verfügen viele Küsten 
staaten über keine oder nur unzureichende hy 
drographische Dienste. Technische Hilfe auf die 
sem Gebiet liegt auch im Interesse der deutschen 
Seeschiffahrt und ermöglicht langfristig eine stär 
kere internationale Arbeitsteilung der hydrogra 
Entwicklungshilfe 
Der Arbeitsplatzrechnerbestand (APR) hat 
mittlerweile eine Anzahl von 400 erreicht. Fast 
alle Terminals im BSH sind durch APR ersetzt 
worden. Daraus resultiert ein verstärkter Bedarf 
an Unterstützung im Service-Bereich. 
Das hausweit einheitliche Textverarbei 
tungsprogramm WordPerfect existiert auf über 
350 APR. 
phischen Dienste und damit eine Arbeitserleich 
terung. 
Auch im Bereich des Meeresumweltschut 
zes wird von vielen Ländern Hilfe gewünscht, um 
die Kenntnisse über die Verletzlichkeit des Mee 
res durch anthropogene Schadstoffeinträge vor 
anzutreiben und die Möglichkeiten der Vermei 
dung derartiger Einträge zu stärken. 
Dazu gehören auch Verschmutzungen 
durch die Schiffahrt, die sich nur dann vermeiden 
lassen, wenn die wirksame Durchführung des 
Übereinkommens zur Verhütung der Meeresver 
schmutzung durch Schiffe auch in den Entwick 
lungsländern gewährleistet ist. Das erfordert vor 
allem eine Verbesserung der Infrastruktur in den 
Häfen und die Schulung des Schiffspersonals. 
In internationaler Zusammenarbeit beteiligt 
sich das BSH an der Ausbildung von Mitarbeitern 
maritimer Verwaltungen aus der dritten Welt durch 
Vorlesungen an der World Maritime University 
(WMU) der IMO in Malmö und bei zahlreichen 
Besuchen von Studenten der WMU im BSH durch
	        
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