Datenbanken und Arbeitsplatzrechner
Die Datenbanken auf den Großrechnern
wurden weiter überarbeitet, um die Laufzeit zu
verkürzen.
Für den Einsatz unter Offenen Systemen
wurde ein Produkt ausgewählt, das ein Daten
bankdesign als Client-Server Architektur ermög
licht.
Entwicklungshilfe
Im Rahmen seiner Möglichkeiten gibt das
BSH hydrographischen Diensten und Fachleuten
aus Entwicklungsländern Hilfe und Unterstüt
zung. Technische Hilfe für Entwicklungsländer
spielt insbesondere eine Rolle in den Bereichen
- Aufbau leistungsfähiger hydrographi
scher Dienste,
- Verbesserung der nautischen und hydro
graphischen Informationen,
- Meeresumweltschutz,
- Schiffssicherheit und
- Schiffsvermessung.
Die Unterstützung beim Aufbau hydrogra
phischer Dienste ist ein bedeutender Ansatz zur
Förderung des Schiffsverkehrs, der Fischerei und
der Erschließung mariner Ressourcen in den Ent
wicklungsländern. Zur Zeit verfügen viele Küsten
staaten über keine oder nur unzureichende hy
drographische Dienste. Technische Hilfe auf die
sem Gebiet liegt auch im Interesse der deutschen
Seeschiffahrt und ermöglicht langfristig eine stär
kere internationale Arbeitsteilung der hydrogra
Entwicklungshilfe
Der Arbeitsplatzrechnerbestand (APR) hat
mittlerweile eine Anzahl von 400 erreicht. Fast
alle Terminals im BSH sind durch APR ersetzt
worden. Daraus resultiert ein verstärkter Bedarf
an Unterstützung im Service-Bereich.
Das hausweit einheitliche Textverarbei
tungsprogramm WordPerfect existiert auf über
350 APR.
phischen Dienste und damit eine Arbeitserleich
terung.
Auch im Bereich des Meeresumweltschut
zes wird von vielen Ländern Hilfe gewünscht, um
die Kenntnisse über die Verletzlichkeit des Mee
res durch anthropogene Schadstoffeinträge vor
anzutreiben und die Möglichkeiten der Vermei
dung derartiger Einträge zu stärken.
Dazu gehören auch Verschmutzungen
durch die Schiffahrt, die sich nur dann vermeiden
lassen, wenn die wirksame Durchführung des
Übereinkommens zur Verhütung der Meeresver
schmutzung durch Schiffe auch in den Entwick
lungsländern gewährleistet ist. Das erfordert vor
allem eine Verbesserung der Infrastruktur in den
Häfen und die Schulung des Schiffspersonals.
In internationaler Zusammenarbeit beteiligt
sich das BSH an der Ausbildung von Mitarbeitern
maritimer Verwaltungen aus der dritten Welt durch
Vorlesungen an der World Maritime University
(WMU) der IMO in Malmö und bei zahlreichen
Besuchen von Studenten der WMU im BSH durch