Die vorhandene Informationstechnik wurde
weiter vereinheitlicht. Der nunmehr beschlossene
Übergang zu den Offenen Systemen wurde kon
zeptionell und haushaltsmäßig vorbereitet.
Benutzerberatung
Durch kontinuierlich angebotene Benutzer
beratung wurden die Anwender des Gemeinsa
men Rechenzentrums (GRZ) im BSH unterstützt.
Das Beratungszimmer wurde zur Verbesserung
des Services in die direkte Nachbarschaft des
neuen Poolraumes verlegt, um vielen Anwendern
„vor Ort“ zur Verfügung zu stehen.
Für die Benutzerberatung standen innerhalb
der GRZ-Beratungszeiten die IT Mitarbeiter rund
1000 Stunden zur Verfügung. Im Vordergrund der
Beratungen standen
- mathematisch/physikalische Probleme
und Umsetzungsalgorithmen für Pro
gramme
- Graphikanwendungen
- Programmiersprachen
- Datenbanken
- Arbeitsplatzrechner-Probleme
- Archivierung/Magnetbänder
Schulungen
Es wurden fünf hausinterne Kurse zum Text
verarbeitungssystem des Hauses und ein Kurs
zum Thema „Systematisches Programmieren“
abgehalten. Um dem steigenden Bedarf nach
Schulungen zum Tabellenkalkulationssystem des
Hauses Rechnung zu tragen, wurde mit einem
Kurs begonnen. Neben diesen Kursen wurde auf
Schulungskapazität von Dritten zurückgegriffen.
Informationstechnik
Bei neuen IT-Vorhaben und Ausweitung von IT-
Verfahren wurde Anfangs- und Einweisungsschu
lung geleistet.
Zur Verbesserung des Tutorenkonzeptes
wurden eine Reihe von Seminaren besucht. Der
Schwerpunkt lag hier auf den Themenkomplexen
„Migration auf Offene Systeme“ und „Software
qualitätssicherung“.
Programmierung
Im Großrechnerbereich wurde die Benutzer
umgebung weiter durch Systemprozeduren ver
bessert. Das auf einer GRZ-Workstation imple
mentierte Graphikpaket zur Datenanalyse wurde
entsprechend den Benutzerwünschen durch neu
entwickelte Applikationen erweitert, die die Mög
lichkeiten von graphischer Benutzeroberfläche
unter OSF/MOTIF nutzen.
Dokumentation
Das 1200-seitige Benutzerhandbuch für die
IT wurde überarbeitet und als Loseblattsammlung
in 150 Exemplaren verteilt.
Betrieb der Zentralen IT-Einrichtungen
Das Rechenzentrum ist seit 1990 proviso
risch untergebracht. Seit Mitte des Jahres liegt
eine genehmigte Haushaltsunterlage für den
Neubau vor. Durch Improvisationstalent und Ein
satz der Mitarbeiter wurde für die Benutzer eine
hohe Rechnerverfügbarkeit erreicht.
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