schriebenen Ausbildungsgang aus den neuen
Bundesländern.
Viele der In der ehemaligen DDR begonne
nen oder auch schon abgeschlossenen praktl-
Binnenschiffahrt
Das BSH Ist technische Aufsichtsbehörde
für die 11 Schiffselchämter (SEÄ) der Bundesre
publik Deutschland und Ist als Zentralstelle für
die Binnenschiffseichung Ansprechpartner der
ausländischen Zentralstellen. Zwölf Länder sind
dem internationalen Eich-Übereinkommen von
Genf (1966) beigetreten.
Schwerpunkte der technischen Aufsicht wa
ren die Ausbildung von fünf Elchsachverständi
gen für die SEÄ in Berlin, Magdeburg, Minden,
Aschaffenburg und Emden, von denen 1992 drei
erfolgreich ihre Probeelchungen beim BSH ab
legten, und die Prüfung von 664 Eichnachweisen,
die von den SEÄ vorgelegt wurden. Elchnachwel-
se sind Berechnungsprotokolle von durchgeführ
ten Schiffseichungen. Sie werden beim BSH kon
trolliert und ggf. berichtigt.
Ein weiteres Thema war die Einführung der
EDV In der Schiffseichung. Hierzu tagte eine Ar
beitsgruppe von Sachverständigen aus BSH und
SEÄ. Als Einstieg In die EDV wird seit Herbst
1992 die beim BSH geführte Eichdatei (Samm
lung aller Daten geeichter Schiffe) von einer
Handkartei in eine auf einem PC geführte Daten
bank übertragen. Bis zum Jahresende wurden
750 Schiffe erfaßt.
Binnenschiffahrt
sehen Ausbildungen und Seefahrtzeiten können
nur durch eine entsprechende Ausnahmegeneh
migung beim Erwerb des angestrebten Befähi
gungszeugnisses berücksichtigt werden.
Eine andere Aufgabe aus der Binnenschiff
fahrt ist die Prüfung und Auswertung von Stabili
tätsberechnungen für Fahrgastschiffe und Fäh
ren. Hier wurden für 26 Schiffe die Berechnungen
geprüft und ausgewertet. Eine Zusammenstel
lung aller beim BSH vorliegenden Stabilitätsun
terlagen gibt Hinweise auf kritische Stabilitätsfälle
bei eingereichten Berechnungen. Teil dieser Zu
sammenstellung ist eine EDV-Erfassung von 265
Fahrgastschiffen.
Die Liste der fahrerlaubnisfreien Sportboot
motoren (bis max. 3,63 kW) wurde fortgeschrie
ben und an interessierte Stellen abgegeben.
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