Nautische Technik
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schreiher herausstellte.
Eine weitere Untersuchung erstreckte sich auf die Aufzeichnungen von
Überlagerungen des Bodens (z.B. fische, Schlamm) mit Hilfe zweier Verstärker,
deren Ausgänge parallel auf die Schreibfeder arbeiten. Die Versuche
sind noch nicht beendet.
Weiterhin wurden noch Versuche über die Eindringtiefe des Echoschalls
verschiedener Frequenzen in den Boden, besonders bei Überlagerungen mit
Schlamm durchgeführt. Es zeigt'e sich, daß für Vermessungslote maximal die
Frequenz von 80 kHz zugelassen werden kann, da bei höheren Frequenzen praktisch
der gesamte Schall bereits an der Oberfläche des Schlammes reflektiert
wird und das Bodenecho keine Unterscheidung von Schlick über Sandboden,
wie es noch beim Handloten möglich ist, zuläßt. Bei Lotungen im Gullmarfjord
in Schweden konnte mit einer Dotfrequenz von 30 kHz in einer Tiefe
von etwa 130 m noch eine Schlickschicht von 12 m durchschallt Und aufgezeichnet
werden.
d) Verschiedenes. Der hier gebaute elektronische Impulszähler für
Kurzzeitmessungen wurde nach Fertigstellung und Aufstellung beim Dezernat
"Zeitdienst" im laufenden Betriebsdienst eingesetzt. Das Gerät arbeitet mit
ca. 75 Röhrensystemen und 50 Anzeigeröhren. Der eingebaute elektronische
Start-Stop-Schalter ist selbstsperrend, so daß nach einer durchgeführten
Zeitmessung trotz weiterer Beaufschlagung mit Start- und Stop-Impulsen der
Schalter geschlossen bleibt, und so die Anzeige des Messergebnisses nicht
verändert wird.
Nachdem die für den elektronischen Impulszähler entwickelten dekadischen
Untersetzer sich gut bewährt haben, sollen solche Untersetzer auch
zum Bau eines elektronischen Kontaktgebers für die ZeitSignalauslösung verwendet
werden. Die Untersetzer zeichnen sich durch eine sehr weitgehende
Unempfindlichkeit gegen Schwankungen der Betriebsspannungen aus, so daß
eine Stabilisierung nicht notwendig ist. Im Gegensatz zu dem nur kurzzeitigen
Betrieb im Impulszähler müssen die Untersetzer hier im Dauerbetrieb
sicher arbeiten. Zur Zeit laufen daher Messreihen, um das Verhalten der
Untersetzer im Dauerbetrieb zu untersuchen. Die dazu notwendige Prüfeinrichtung
wurde gebaut.
Die früher entworfenen Geräte zur Kursdifferenz- und Impulsserienregistrierung
wurden nach gut verlaufener Erprobung im Rahmen von Strommessungen
der Abteilung IV weiter vereinfacht. Es besteht die Absicht, eine
Serie von Registriergeräten für Strommesser nach diesem Prinzip bauen zu
lassen. Für den Bau, einer Meßwertfernübertragung für ozeanographische Zwekke
wurden verschiedene Verfahren geprüft.
Das technische Personal verschiedener Schiffe wurde in mehreren Kursen
über Wirkungsweise und Wartung von Kreisel- bzw, Magnetkompaßanlagen mit
Fernübertragung unterrichtet.
Sieben Studierende erledigten während ihrer Semesterferien einen Teil