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ADCP eingesetzt. Der Narrowband ADCP hatte eine vertikale Auflösung von 2 Metern und ein
Meßintervall von 60 Minuten. Die vertikale Auflösung des BroadBand ADCPs betrug 1 Meter, das
Meßintervall 10 Minuten (siehe Tabelle “Mooring Data FBB 1995”).
Aus den vorliegenden RCM7- und ADCP-Daten wurden zwei synthetische Zeitreihen für 8
und 25 m Meßtiefe mit einem “Meßintervall” von 60 Minuten zusammengesetzt (Records a95057
und a95058). Hatten die Originaldaten ein kleineres Meßintervall, wurde das Meßintervall durch
Vektormittelung auf 60 Minuten reduziert. Von diesen Zeitserien wurden Energiedichte-Spektren
berechnet. Die Spektren zeigen kleine Energiemaxima im Bereich der täglichen und halbtäglichen
Gezeit, die in den Spektren der anderen Zeitserien kaum wahrnehmbar sind und deshalb in diesen
Report auch nicht dargestellt werden.
Gezeigt werden ferner die meteorologischen Daten der Station Puttgarden, die etwa 6
Seemeilen SSE-lich der Position FBB liegt.
Aufbau des Datenreports:
Die Daten werden in drei gleichgestalteten Blöcken präsentiert, ein Block für jede
Meßkampagne. Jeder Block beginnt mit einer Tabelle der Verankerungsdaten, in der Meßposi
tionen, Gerätetyp, Meßzeit, Meß- und Wassertiefe, Record-Nummer etc. zusammengestellt sind.
Die folgenden Tabellen zeigen die Strömungsstatistiken und Extremwerte. Dann folgen für jede
Position ein progressives Vektordiagramm (PVD) und Darstellungen der Zeitserien. Für die
ADCP-Daten sind jeweils 4 ausgesuchte Meßtiefen als Zeitserie und PVD dargestellt, die
Statistiken sind jedoch für alle Meßtiefen angegeben. Für Die FBB 1995-Kampagne werden hier
nur die Zeitserien der beiden zusammegesetzten Records gezeigt, die PVDs sind jedoch für alle
Verankerungen dargestellt.
Am Ende jedes Datenblocks finden sich die Zeitserien der meteorologischen Parameter und
die prozentuale Häufigkeitsverteilung für Windrichtung und Windgeschwindigkeit.
Danksagung
Der Deutscher Wetterdienst, Geschäftsstelle Seeschiffahrt, stellte freundlicherweise die
meteorologischen Daten zur Verfügung. Das Institut für Ostseeforschung in Warnemünde stellte
die Daten der OPUS II Stationen IOW 1 and 2 zur Verfügung und ermöglichte uns somit die
Präsentation des gesamten OPUS II-Datensatzes.