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Full text: Der Wasseraustausch im Tidebecken Hörnum-Tief : Abschlußbericht (BSH-Bericht, Nr. 16)

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Lângsschnltîmsssung Hömumti®f mit FB 'Ssston' Längsschnittmessung Hömumtief mit FB 'Seston' 
2210.96 HW Hörnum Hafen 10:25 22.10.96 NW Hörnum Hafen 16:47 
Lângssctinfttmessung Hömumtief mit FB 'Sestorf 
22.10.96 hWVHörnum Hafen 1025 
-2 
4 
-6 
-8 
¡•10 
9 
I ' 12 
® -14 ! 
-16 
-18 I 
-20 
-22 
Profilküometer [km] 
Rustrom ==> 
NE 
18:19 
Längsschnrttmessung Hömumtief mit FB 'Seaton* 
22.10.96 NW Hörnum Hafen 16:47 
Abb. 49 Schwebstoffverteilung , Längsschnitt durch das Hörnum-Tief, 22.10.1996; erster 
Schnitt (A) etwa 1 h vor Thw, letzter Schnitt (D) etwa 30 min nach Tnw, Zeiten in MESZ. 
Verteilungsmuster der beschriebenen Form treten immer dann auf, wenn die Transporte der 
feinkörnigen Sedimente im wesentlichen von den Tideströmungen abhängen. Werden diese 
Transportprozesse zusätzlich von Einflüssen stärkeren Seegangs überlagert, kann es zu einer 
deutlichen Umgestaltung der Verteilungsmuster auf den Schnitten kommen. Ein 
anschauliches Beispiel für eine derartige Situation zeigt die Abbildung 50. Dargestellt ist 
eine Serie von sieben Schnitten, wobei der erste die Verhältnisse knapp drei Stunden nach 
Tidehochwasser wiedergibt und der letzte Schnitt die SchwebstoffVerteilung rund drei 
Stunden nach dem rechnerischen Tideniedrigwasser am Pegel Hörnum aufzeigt. Weitere 
Messungen konnten an diesem 27.3.96 nicht durchgefuhrt werden, da am späten Nachmittag 
zu starker Seegang herrschte. 
Im Vergleich zur Serie vom 17.10.96 (Abb. 48) fallt auf, daß nicht nur auf dem Flach vor 
Amrum relativ hohe Konzentrationen Vorkommen, sondern ganz besonders auch auf der 
Westseite der Rinne, am steilen Hang zur Hörnum Odde und zu den Theeknopssänden. Die 
ausgeprägten Schwebstoffwolken am Südende Sylts treten allerdings nur bei Wasserständen 
auf (Schnitt A, B und F, G in Abb.50), die ab etwa halber Tide erreicht werden. Erst dann 
sind die Wassertiefenverhältnisse auf den Sänden derart, daß es bei ausreichend starken 
westlichen Winden durch intensive Brandung zur Mobilisierung von Sedimenten kommt. Wie 
die Meßergebnisse belegen, wird das so in Bewegung gebrachte Material durch Brandungs-,
	        
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