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Full text: Der Wasseraustausch im Tidebecken Hörnum-Tief : Abschlußbericht (BSH-Bericht, Nr. 16)

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Zeitreihe vom 26.3.96 (08:00) bis zum 2.4.96 (07:00) Wind: W - NW, 7-15 m/s (Station Westerland) 
0.00 
Abb. 45 Zeitreihe der Strömungsgeschwindigkeit und der optischen Transmission vom 26.3,96 
14:00 Uhr bis zum 2.4,96 8:00 Uhr, Station 1.6. 
Bei der weiteren Analyse des Datensatzes wurde zwischen einer ersten Phase mit Winden aus 
westlicher (NW-W-SW) Richtung (26. - 29.3.96) und einer zweiten mit Wind aus nahezu 
konstanter NNW-Richtung (29.3. - 2.4.96) unterschieden. Zur Verdeutlichung der zeitlichen 
Entwicklung werden in Abbildung 45 die zugehörigen, charakteristische Abschnitte der 
Ganglinien in gespreizter Form wiedergegeben. Der Verlauf der Kurven läßt erkennen, daß 
für die Schwebstofführung des Gewässers deutlich andere Prozesse verantwortlich gewesen 
sein müssen, als es bei der durch östliche Winde geprägten Situation (Abb. 43) der Fall war. 
Die beiden Ausschnittsvergrößerungen zeigen zudem auf, daß die Mobilisierung von 
feinkörnigen Sedimenten bei anfangs auf SW rückdrehenden und später wieder auf NW 
rechtdrehenden Winden (Abb. 45 unten) anderen Kräften gehorchte, als es bei wenig 
schwächeren, aber recht konstant aus NW-NNW wehenden Winden (Abb 45 Mitte) der Fall 
gewesen ist. 
Überlagert werden diese Vorgänge zusätzlich durch seegangsbedingte 
Mobilisierungsprozesse.Diese Effekte können einerseits extrem kurzperiodisch sein, wenn es 
zur Aufwirbelung von Sediment durch eine einzelne Welle kommt. Andererseits sind aber 
auch längerperiodische Auswirkungen des Seegangs denkbar, z.B. wenn es bei 
entsprechendem Wasserstand durch Brandung auf den Theeknopssänden zur Erosion und zur 
Verfrachtung von Feststoffen kommt. Weiterhin sind Materialunterschiede der suspendierten 
Stoffe mit in Betracht zu ziehen, da es beispielsweise durch unterschiedliche
	        
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