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Volltext : Der Wasseraustausch im Tidebecken Hörnum-Tief : Abschlußbericht (BSH-Bericht, Nr. 16)

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Ganz  andere  Auswirkungen  hat  der  Sturm  Anfang  November  (Abb.27)  auf  das
Reststrommuster.  Entlang  des  Profils  zwischen  Sylt  und  Amrum  läßt  der  über  5  Tiden
gemittelten  Strom  in  erster  Linie  eine  Abschwächung  bei  den  Reststromgeschwindigkeiten
erkennen.  Sie  sind  mit  Werten  zwischen  0.02  und  0.08  m/s  sehr  viel  geringer  als  im  März.
Eine  Ausnahme  davon  bildet  die  Station  an  der  4  Meter-Tiefenlinie  (Position  1.8).  Dort  tritt  in
diesem  Fall  eine  geringfügig  höhere  Reststromgeschwindigkeit  auf.  Die  Richtungen  jedoch
sind  denen  in  der  Abbildung  23  sehr  ähnlich  und  zeigen  keine  signifikante  Änderung  im
Vergleich  mit  den  Daten  aus  der  ersten  Kampagne.
Vom  Profil  3,  zwischen  Föhr  und  Festland  stehen  während  des  zweiten  Sturms  nur  an  der
Position  3.3  ausreichend  Meßdaten  für  die  Berechnung  des  Reststroms  zur  Verfügung.  Im
Gegensatz  zum  Profil  1  hat  der  Wind  in  diesem  Teil  des  Gebietes  keinen  großen  Einfluß  auf
die  Reststromgeschwindigkeiten.  Sie  sind  mit  0.06  m/s  ungefähr  so  hoch  wie  bei  der  Messung
im  März.  Bei  der  Reststromrichtung  tritt  allerdings  eine  große  Änderung  auf.  Der
Wasserversatz  ist  für  den  untersuchten  Zeitraum  nach  Nordosten  gerichtet.  Hier  macht  sich,
wie  auch  schon  beim  ersten  Sturm,  der  starke  Einfluß  des  Windes  auf  die  im  flachen  Wasser
gelegenen  Meßstationen  bemerkbar.  Bei  beiden  Sturmereignissen  läuft  der  Reststrom  an  den
vorliegenden  Positionen  parallel  mit  dem  Wind.
            
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