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Abb.24 Über 4 Tiden gemittelte Reststromverteilung (Pfeile) im Meßprofil 2.
Einzelheiten siehe Text.
Die regelmäßige StrömungsVerteilung zwischen der Insel Föhr und dem Festland (Abb.25)
hat auch einen deutlichen Einfluß auf die Restströme. Sie sind entlang des gesamten Profils
nach Nordwesten gerichtet. Es findet somit ein Netto-Wasserversatz aus dem Gebiet der
Norderaue in das Hörnumer Tidebecken statt. Die berechneten Reststromgeschwindigkeiten
in dem betrachteten Zeitraum betragen zwischen 0.02 und 0.09 m/s. Damit unterscheiden sie
sich in ihrer Schwankungsbreite etwas von dem von Siefert et al.[l980] für diesen Schnitt
angegebenen einheitlichen Wert von 0.06 m/s. Die Messungen des ALW von 1985 und 1986
[Berg, pers. Mitteilung] hingegen bestätigen die hier vorliegenden Messungen. Auch sie
zeigen Schwankungen bei den Reststromgeschwindigkeiten im Bereich von 0.02 bis 0.09 m/s.
Bei der Richtungsverteilung zeigen aber alle aufgeftihrten Meßergebnisse einen
Wasserdurchsatz nach Nordwesten. Die angebenden Richtungen sind recht einheitlich und
schwanken zwischen 290° und 337° bei den ALW-Messungen, zwischen 280° und 325° bei
Siefert und zwischen 295° bis 324° bei den neuesten Messungen.