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Wie schon im vorangegangenen Fall führt der Sturm auch im Profil 3 zu einem veränderten
Strömungsmuster. Aufgrund der langanhaltenen hohen Wasserstände fällt ein Großteil der
Föhrer Schulter für die Dauer von 2.5 Tagen nicht mehr trocken. Während dieser Zeit pendelt
die Strömung zwischen nördlichen und östlichen Richtungen. Es ist dabei weder ein
eindeutiger Flut- noch Ebbestrom zu erkennen. Da der Wind fast parallel zu dem Meßprofil
weht, d.h., senkrecht zur Strömungsrichtung, sind die Geschwindigkeiten sehr viel geringer
als während des Sturms im Oktober und mit maximal 0.3 m/s nur geringfügig höher als die
mittleren Werte.