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Volltext: Der Wasseraustausch im Tidebecken Hörnum-Tief : Abschlußbericht (BSH-Bericht, Nr. 16)

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Windgeschwindigkeiten um 25 m/s aus westlichen Richtungen auf. Der erste Sturm wies 
dabei höhere Windgeschwindigkeiten auf während der zweite Sturm von längerer Dauer war. 
Die Abbildung 21 zeigt in den Bildern a und b die Auswirkungen des Sturms am 29. und 30. 
Oktober auf das Verhalten der Strömung in den Profilen 1 (schwarz) und 3 (rot). Weiterhin 
sind die Windgeschwindigkeit und -richtung (Bild d und e) sowie der Wasserstand am Pegel 
Amrum Odde (Bild c) dargestellt. Um den Vergleich der Winddaten mit den Strömungsdaten 
zu vereinfachen, ist die Windrichtung in ozeanographischen Koordinaten aufgezeichnet, d.h., 
die angegebene Richtung ist die, in die der Wind weht! 
Position 
Wassertiefe [m] 
1.4 
26 
1.5 
21 
1.6 
17 
1.9 
2.5 
2.4 
2.5 
3.4 
1.1 
Beginn 
10.10 
10.10 
10.10 
12.11 
15.11 
27.09 
Ende 
07.12 
07.12 
07.12 
29.11 
21.11 
02.10 
Anzahl Werte 
113 
113 
113 
33 
11 
10 
Ebbestromdauer 
Esdmax 
7.58 
7.50 
7,58 
7.25 
4.67 
3.33 
Esd m in 
4.25 
4.33 
4.00 
1.42 
3.83 
1.83 
Esd m it 
6.56 
6.47 
6.63 
6.43 
4.49 
2.36 
o [Std] 
0.4 
0.37 
0.41 
1.16 
0.25 
0.43 
Esdmed 
6.58 
6.50 
6.67 
6.67 
4.58 
2.17 
Anzahl Werte 
112 
112 
112 
32 
11 
10 
t- 
<D 
§ 
T3 
E 
o 
fcl 
xn 
4-» 
D 
U. 
Esdmax 
6.75 
6.92 
7.17 
8.17 
8.92 
6.00 
Esdmin 
5.33 
5.25 
5.08 
5.08 
7.50 
4.58 
Esdmit 
5.86 
5.94 
5.78 
5.78 
8.05 
5.25 
a [Std] 
0.24 
0.26 
0.31 
0.52 
0.46 
0.43 
Fsd me d 
5.83 
5.92 
5.75 
5.67 
7.92 
5.08 
Anzahl Werte 
— 
10 
Trockenfalldauer 
Tfdmax [Std] 
— 
— 
— 
5.92 
Tfd min [Std] 
3.92 
Tfd mit [Std] 
— 
4.92 
ct [Std] 
— 
— 
0.63 
Tfd me d [Std] 
— 
— 
4.67 
Tab. 8 Statistik über die Dauer von Flut- und Ebbestrom während 
der Herbstkampagne. 
Anhand der Winddaten ist der Verlauf des Sturms deutlich zu erkennen. Nach einer Phase mit 
relativ gleichmäßigen Wind aus südwestlicher Richtung dreht der Wind in den 
Morgenstunden des 29. Oktober nach Nordwest und die Windgeschwindigkeit nimmt in zwei 
Etappen bis 25 m/s zu. Aufgrund des starken Westwinds steigt der Wasserstand des folgenden 
Hochwasser ca. 0.5 m höher als der des vorhergehenden. Ein Vergleich der 
Strömungsgeschwindigkeiten des Flutstroms zeigt, daß nur eine geringfügige Erhöhung der 
Geschwindigkeit damit verbunden ist. Ganz anders dagegen bei der Flutstromdauer. Sie ist 
mit ca. 7 Stunden mehr als eine Stunde länger als im Mittel. Ähnlich verhält es sich mit der 
Ebbestromgeschwindigkeit und der Ebbestromdauer am Ende des Sturms. Am 30. Oktober 
läßt der Wind wieder nach und das Tideniedrigwasser fällt wieder unter NN. Obwohl in
	        
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