Fig.12
Küstenpegel nach dem Aufbau
Coastal tide gauge after installation
Fig.13
Trübungsmeß gerät (D-Gerät mit 1 m-Basis)
Turbidity meter (D-instrument on 1m - basis)
Wenn auch größere Geräteverluste vermieden werden konnten, so kam es doch durch Eisberührung zu
Beschädigungen der Strommesser und Hochseepegel und damit zum Ausfall von Registrierungen z.B. durch
Wassereinbruch. Die vor der Hauptgletscherfront ausgesetzten Drifterplatten (flache Holzplatten 0,8x0,8 m
mit senkrechtem Peilstab) zur Bestimmung der Oberflächenströmung gingen im Eisgang verloren. Die wegen
des Eisganges am Ufer an geschützten Stellen aufgebauten Küstenpegel arbeiteten einwandfrei, und beim
Einsatz der Nansen-Wasserschöpfer kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Das Trübungsmeßgerät
(auch Durchsichtißkeits- oder Extinktionsmeßgerät genannt) (Fig.13) wurde von JOSEPH (1952, 1957)
mehrfach beschrieben. Zur Referenzmessung für die relative Trübung A EK wurden bei der EGIG auf einer
Probe- und Vergleichsstation im Küstenbereich der Baffin Bay die Werte für Luft und klares Seewasser
ermittelt. Das Gerät lieferte kontinuierlich relative Werte über die Feinstruktur der Trübung im Fjord.
Obwohl als Meßbasis des Gerätes wegen der zu erwartenden starken Giletschertrübe 1 m gewählt wurde,
überschritten die Extremwerte der Meßbereich.
Ein zusätzlich angebrachter Temperatursensor lieferte kontinuierlich gemessene Wassertemperaturen über die
gesamte Wassersäule.