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Nautische Technik
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3 Halterungen für Styroporkugeln zur Montage auf Bojen und
20 Fallgewichte für 6-mm-Seil gefertigt.
Zur Betreuung und Beschickung der von der Abteilung Meereskunde errichteten
Jahresstation in der Nordsee, die mit Strommesser, Hochsee- bzw. Thermopegel
belegt ist, wurde regelmäßig ein Techniker auf das Bereisungsschiff abgeordnet.
Eingeschlossen ist hierbei auch die Wartung und Instandsetzung der ausgelegten
Geräte.
Am Ausbau der Meßstation auf dem Leuchtturm „Kiel“ war die Versuchswerkstatt
mit der Fertigung eines Temperaturmeßrohres, mehrerer Antennenmasten und
diverser Einzelteile beteiligt.
Zur Entnahme von Wasserproben in bodennaher Schichtung wurde ein Spezial
wasserschöpfgestell entwickelt und gefertigt: Es besteht aus zehn Wasserschöpfern
und einer drehbaren gewichtsausgeglichenen Halterung, eingebaut in einem spe
ziell dafür eingerichteten Hochseepegelkäfig. Ebenfalls für Wasserproben wurde
eine sogen. Suspensionsfalle entwickelt und gefertigt, das Gerät ist z. Z. in der
Erprobung bei der Fachabteilung.
Für Schalluntersuchungen im Sediment wurden drei neue Meßköpfe für die 3-m-
Meßsonde entwickelt und eingebaut. Die damit erzielten Ergebnisse führten zum
Auftrag einer 5-m-Meßsonde. Sie wurde im Oktober 1971 erstmals auf dem Ver-
messungs- und Forschungsschiff „Gauß“ erprobt.
Nach Angaben der Versuchswerkstatt wurde ein Führungsgestell von einer Firma
angefertigt. Die Erprobung erfolgte ebenfalls im Oktober 1971 auf VFS „Gauß“.
Danach wurden von der Versuchswerkstatt Verbesserungen und Veränderungen
vorgenommen.
Zur Messung der Schallgeschwindigkeit im Wasser wurde nach Angaben des ent
sprechenden Sachgebiets ein fünfstelliger Frequenzzähler entwickelt und gefertigt,
außerdem wurden drei verbesserte Schallmeßköpfe für eine Orbitalsonde herge
stellt.
Für die Störfeldkompensationseinrichtung im Kompaßhaus (vgl. 2. a) wurden
mehrere Schaltkästen, z. B. Tag-Nacht-Umschaltung, sowie eine Sondenhalterung
hergestellt. Mehrere Raumspulen zur Kompensierung wurden installiert.
Für die Baumusterprüfung von Radargeräten wurden fünf Ringreflektoren, drei
Spezialbojen mit Zubehör und ein Peilbock erstellt.
Um die Einzelprüfung von Thermometern rationeller durchführen zu können, wur
den zwei Prüfgeräte für einen Meßbereich von —30 bis +50 °C angefertigt.
Zur Erweiterung und Verbesserung der Magnetkompaßprüfung wurden u. a.
1 Drehtisch mit Neigungseinrichtung (sog. Kompaßschwinge),
1 eisenfreies Mikroskop,
1 Normalkompaß,
3 unmagnetische Schraubzwingen und
1 Vorrichtung zur Dämpfung von Kardanschwingungen hergestellt.
Außerdem erhielt ein Kompaßprüfstand eine Projektionseinrichtung zur Übertra
gung eines definierten Achsenkreuzes auf den zu prüfenden Kompaß.
Die Arbeiten für die Seevermessung umfaßten u. a.
3 weitere Echogramm-Auswertegeräte, Lotleinen,