A
Für den Salzgehalt ergibt sich eine mittlere Abweichung zwischen
den beiden Datensätzen von METEOR und HUDSON
AS= -0,0001 + 0,0026 (PSS78)
aus mehr als 120 Vergleichsproben. Hierbei zeigt sich, daß die Daten
aus den eigentlichen Tiefseebecken wesentlich weniger voneinander
abweichen als die aus Gebieten mit größeren räumlichen Gradienten.
Der Örtliche Abstand der Stationen liegt z.T. bei 30 sm. Dadurch
wird besonders in Gebieten mit grossen horizontalen Gradienten, wie
der südlichen Fram-Strasse, die Streuung groß. Werden die Vergleiche
antsprechend der Anzahl der Vergleichsproben normiert, - damit kamt
die größere Anzahl aus den Tiefseebecken zum Tragen - so ergibt sich
als ”normiertes‘ Mittel der Abweichungen
AS = -0,0010 + 0,0017 (PSS78),
Damit können die Salzgehalte als direkt vergleichbar angesehen
werden.
Aus dem Jahre 1984 liegen von der ’POLARSTERN’ vor allem aus der
Fram-Strasse eine große Zahl von Daten vor. An ihnen lassen sich
neben der Datenqualität auch die Variabilität der bodennahen Charak-
teristika zeigen. Da die /METEOR -Salzgehalte gegenüber den
”’HUDSON -Daten im Mittel um nur 0,0010 zu niedrig liegen,werden die
folgenden Vergleichsdaten, wenn keine ’METEOR -Daten vorliegen, mit
denen der ‘”HUDSON” verglichen. Dieser Quervergleich wird benutzt, um
ein möglichst hamogenen und umfaßenden Datensatz von gleichbleiben-
ler Qualität erstellen zu können.
Für die ‘POLARSTERN -Daten wird zwischen dem MIZEX- und dem
ARCHY-Teil unterschieden, da zwei verschiedene Gruppen unterschied-
liche Salinometer benutzt haben. Die mittlere Abweichung im
Salzgehalt zwischen HUDSON”/’METEOR’ und ”POLARSTERN” (MIZEX)
beträgt, wenn die beiden extremen Abweichungen gestrichen werden,
A S= -0,0003 + 0,0029,
Die Streuung ist hier jedoch größer als in den Tiefsee-Becken, was
auf größere horizontale Gradienten hinweist. In beiden Fällen liegen
die Differenzen ebenfalls in dem geforderten Genauigkeitsbereich und
lassen einen direkten Vergleich mit anderen Daten zu. ;
3.4.2 Temperatur
Wie bereits oben erwähnt, wurden die Temperaturen der. CTD mit
z.T. hochauflösenden, sogenannten gespreizten Tiefseeumkippthermome-
tern verglichen. Außerdem wurden die Temperaturfühler der CTD vom
Hersteller vor und nach der Reise gegen Tripelzellen geeicht.
Trotzdem wurden auch die Temperaturen auf ihre interne Konsistenz
geprüft. Dies erfolgt ähnlich wie für die Salzgehalte; es werden
sotentielle Temperaturen © verwendet TAB(3).