0,005 °C. Die Temperaturen wurden während der Reise mit Tiefsee-
umkippthermoametern überprüft. Dabei wurden z.,T. Spezialthermmeter
der Fa. Gohla, Kiel, mit einem Messbereich von -2 bis +3 °C
eingesetzt. Die Abweichungen der. CID-Temperaturen von den thermo-
metrisch bestimmten Temperaturen ergaben für Messungen aus tiefen,
hamothermen Wasserkörpern nach genügender Anpassungszeit bei ins-
gesamt. 54 Messungen
T(Th) - T (CTD) = (+0,0015 + 0,0131) °C
Die CTID-Daten würden an Land aufbereitet. Die Temperaturen wurden
nach Überprüfung durch die Thermoaneterwerte verwendet. Die Eichung
beim Hersteller zeigte keine Abweichungen außerhalb der Fehlergrenze
und keinen zeitlichen Trend. Da die Differenz zu den Thermometern
wegen der hohen Streuung als nicht signifikant angesehen wird,
wurden die CID-Temperaturen nicht korrigiert. Die Salzgehalte wurden
entsprechend dem . Vergleich mit den Salinometerwerten um +0.006
korrigiert. Auch hier war keine Korrektur für eine zeitliche Drift
des Sensors nötig. Die kalibrierten Daten liegen im DHI gemittelt
für 1 dbar-Stufen vor.
Zusammenfassend wurden also
-die Temperaturen der CID, da sie keine signifikanten Abweichungen
gegenüber den Thermmeterwerten zeigten und die Eichung innerhalb
der Fehlergrenze lag, nicht korrigiert und diese Temperaturen für
die Schöpferdaten verwendet,
-die Salzgehalte der CTD-Daten gegenüber den Salincmeterwerten
der METEOR-Reise um +0.006 (PSS78) korrigiert.
Die Druckmessung hat nach Herstellerangaben eine Auflösung von
2,0015% der Vollskala, das sind bei einem Bereich von 6500 dkar 0,10
dbar. Die Genauigkeit wird mit 0,1 % der Vollskala angeben, das sind
6,5 dbar. Die Druckangaben wurden mittels thermometrischer Tiefen-
bestimmungen bei allen Thermometereinsätzen kontrolliert. Es wurden
keine Abweichungen von den Herstellerangaben becbachtet. Der Null-
punkt wurde jedesmal beim Einsetzen in das Wasser und beim Andeck-
setzen des Gerätes kontrolliert, die Abweichungen gingen in die
Zichung der CTD-Daten ein, Die Druckwerte der CTD wurden nach
SAUNDERS u. FOFONOFF (1976) und SAUNDERS (1981) in geometrische
Tieferwerte umgerechnet. Ein Vergleich mit den gleichzeitig aufge-
zeichneten Bodenabständen, die mit dem ‘Pinger” bestimmt wurden,
bestätigt die Ergebnisse der Tiefenberechnung. Als Dimension wurde
aus praktischen Gründen ’dbar’” gewählt. Nach ISO-Standard ent-
sprechen 2000 dbar = 20 MPa, also 100 dbar = 1 MPa.
Für die Berechnung der potentiellen Temperaturen wurde der Algo-
rithmus von FOFONOFF (1977), nach den Ergebnissen von BRYDEN (1973),
verwendet,
Die Dichten wurden nach der neuen Internationalen Zustandsglei-
chung (E0S80, s.UNESCO,198la,b,l983) berechnet.Sie werden in der
o -Notation angegeben, wobei
o(p)= © (p )/kam-3) - 1000.
Als Bezugsdruckflächen wurden die Meeresoberfläche, die 1000-,