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Basierend auf den an Muscheln, welche gute Indikatoren
für Cadmium-Verschmutzung darstellen, erhaltenen Ergeb-
nissen, kann geschlossen werden, daß in den Gebieten
Nr. 22, 35 und 38 erhöhte Konzentrationen vorliegen.
Quecksilber, Blei und Zink
Über das Vorkommen von Quecksilber im Wasser der Nordsee
liegen außer den im "Atlas of the Seas around the British
Isles" (Lee und Ramster, 1981) gezeigten Daten und den Er-
gebnissen des Joint Monitoring Programme {JMG 9/3/1) zu=
sätzliche Daten vom DEI (DHI 1980 und 1981) und von
Brügmann et al. (1981) vor.
Der "Atlas" zeigt generell in den Küstengewässern höhere
Konzentrationen von (reaktivem) Quecksilber als in der
offenen See, In der zentralen Nordsee fallen die Konzen-
trationen bis unter 2 ng/1 (10 pmokkg”) ). Die Joint
Monitoring Group stellt fest (JMG 9/3/1): "Die Ergebnisse
von 1982 weisen kein Gebiet mit abnorm erhöhten Queck-
silberkonzentrationen im Meerwasser aus." Dies, obwohl
in einem Küstengebiet (JMG-Gebiet Nr. 1) Konzentrationen
von 0,5 ug/l1 (2500 pmorke” ') ermittelt wurden.
Die Joint Monitoring Group stellt ferner fest, daß die
Konzentrationen von Quecksilber in den Küstengewässern
der östlichen Nordsee, d. h. vor den deutschen, dänischen,
schwedischen und norwegischen Küsten sehr niedrig sind.
Immerhin wird für das Gebiet Nr. 13 (innere Deutsche Bucht)
ein Mittelwert von 37 ng/1 (184 pmotrkg” | ) mit Extremwerten
von 10 ng/1 (50 pmolkg”!) und 183 ng/1 (912 pmoxkg”!) ange-
geben, In den äußeren Teilen der Deutschen Bucht fällt die
Konzentration des reaktiven Quecksilbers auf Werte um
| ng/1l (5 pmoLrke )) (DHI 1981),
Brügmann et al. (1981) fanden in der zentralen und nörd-
lichen Nordsee Konzentrationen von raktivem Quecksilber
am 0,8 ng/1l1 (4 pmolkg”'). Diese Werte sind etwa doppelt
so hoch, wie die von denselben Autoren im angrenzenden