ii?
Kremling (1983, 1984 a) und Brügmann et al, (1981) haben
bei ihren Untersuchungen die Nährsalzkonzentrationen mit-
bestimmt, Aus ihren Ergebnissen wird deutlich, daß die
Unterschiede innerhalb der Nordsee und gegenüber dem
Atlantik nicht oder nur regional in einem sehr ein-
geschränkten Sinne (Kremling, 1983: Remobilisierung aus
Sedimenten in der nordwestlichen Nordsee) durch unterschied-
liche Nährsalzkonzentrationen im Sinne einer biogeochemi-
schen Regeneration erklärt werden können. Die Konzentratio-
nen in der zentralen und nördlichen Nordsee sind höher als
in Gewässern mit gleicher Nährsalzkonzentration im Nord-
atlantik.
Kremling (1984 a) hat vielmehr die gemessenen Konzentra-
tionen nach Bereichen aufgeschlüsselt (Tabelle 1) und die
im Bereich des kontinentalen Küstenwassers gemessenen Kon-
zentrationen zum Salzgehalt in Beziehung gesetzt, Durch
Extrapolation auf den Salzgehalt 0 konnte er die "effek-
tive" mittlere Konzentration von gelöstem Cd, Cu, Ni und
Mn der kontinentalen in die südliche Nordsee und in die
Deutsche Bucht mündenden Flüsse ermitteln. Sie liegen bei
5,8, 92, 160 und 140 nmolkg”! für Cd, Cu, Ni und Mn resp.
Die so abgeschätzten Konzentrationen sind hoch. Sie liegen
für Cd, Cu und Ni weit über den geschätzten globalen Fluß-
wasserkonzentrationen. (Für Mn ist ein solcher Vergleich
nicht möglich.) Sie liegen andererseits nicht weit entfernt
von den in Rhein, Elbe und Schelde tatsächlich gemessenen
Konzentrationen,
In einer ähnlichen Studie haben Kremling und Petersen
(1984 b) zum Zwecke einer "synoptischen Aufnahme gelöster
Spurenmetalle im oberflächennahen Wasser der Ostsee" die
Elemente Cd, Cu, Ni, Zn und Mn entlang eines Schnittes
von der Bottnischen Bucht bis in die Kieler Förde ge-
messen und die Daten unter zusätzlicher Verwendung der
Ergebnisse von Magnusson und Rasmusson (1982) sowie von