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Meereskunde
um 21:59 UTC eine maximale signifikante Wellenhöhe
von 6,6 m. Dieser Wert liegt nahe bei dem bisher
höchsten auf dieser Position registrierten Wert von
6,8 m. Das Strömungsmodell des BSH errechnete
dort eine Strömungsgeschwindigkeit von etwa 0,9 m/s.
Regenerierung von Materialentnahmestellen
in Nord- und Ostsee
Mit dem KFKI-Forschungsvorhaben „Regenerierung
von Materlaientnahmestellen in Nord- und Ostsee”
wird untersucht, In welchem Ausmaß marine Sandund
Kiesentnahmestellen durch natürliche Materialumlagerungen
regeneriert werden.
Zur Feststellung langfristiger Tiefenänderungen umfassten
die Arbeiten im Jahr 2000 vor allem Wiederholungsmessungen
mit konventionellem Lot und Fächerlot,
den Einsatz hydroakustischer Verfahren wie
Flächenlot (Seitensichtsonar) und Sedlmentecholot
zur Erfassung von Änderungen der Sedimentoberfläche
und -mächtigkeit sowie Sedimentbeprobungen
mit Kastengreifer und Vlbrocorer. Begleitet wurden
diese Arbeiten von mehrmonatigen Strömungs- und
Seegangsmessungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten.
Erste Ergebnisse zeigen in Gebieten mit geringer mobiler
Sanddecke ein deutlich geringes Wlederverfüllungspotenzlal.
EU-Projekt SeaNet Data Interface
Gegenwärtig betreiben alle Anrainerstaaten der Nordsee-Region
nationale automatische Stationsnetze zur
Überwachung der Meeresumwelt. Die nationalen
Behörden, die solche Messnetze betreiben, haben einen
ungehinderten gegenseitigen Austausch von Daten
und Erfahrungen vereinbart. Zu diesem Zweck arbeiten
die Länder In SeaNet, dem "European Workshop
on flxed monltorlng networks In the North Sea reglon”,
zusammen. Das langfristige Ziel Ist die Schaffung
eines europäischen Monitoring- und
Vorhersagesystems als ein wesentlicher Beitrag zum
North West European Shelf Seas Module von Euro-GOOS.
Durch die leichte Verfügbarkeit der Echtzeit-Daten
aus der gesamten Region wird zunächst eine Verbesserung
der nationalen aktuellen Dienste und Vorhersagemodelle
erreicht, bevor ggf. später zentrale
europäische Einrichtungen auf dieser Datenbasis
Ihren operationeilen Betrieb aufnehmen können.
Abb. 17: Netz automatischer Messstationen der Anrainerstaaten
der Nordsee-Region