Gebäude der Bundesverkehrsbehörden in der
Bernhard-Nocht-Straße in Hamburg
Sitz des Deutschen
Hydrographischen Instituts
Aufgaben
Dem Deutschen Hydrographischen Institut ist durch Gesetz
die Aufgabe übertragen, die Seeräume zu vermessen und
Seekarten herzustellen sowie die Küsten, Fahrwasser, Häfen,
Navigationshilfen und Nachrichtenmittel in Handbüchern zu
beschreiben. Es hat ferner die für die Schiffahrt und Fischerei
bedeutsamen Naturverhältnisse darzustellen, ihre Erschei-
nungsformen und Auswirkungen vorherzusagen oder vor-
auszuberechnen, nautisch wichtige Nachrichten gedruckt oder
drahtlos zu verbreiten und die an Bord benutzten nautischen
Instrumente zu prüfen.
Im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten, die üblicherweise
als Hydrographischer Dienst bezeichnet werden, stehen For-
schungen auf den Gebieten der marinen Geodäsie, der
Meeresphysik und Meereschemie sowie der marinen Geo-
logie, Morphologie, Geophysik und nautischen Technik, die
notwendig sind, um die wissenschaftlichen Grundlagen für
diesen hydrographischen Dienst zu schaffen. Diese Arbeiten
leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Erforschung
der Gestalt, Struktur und Formänderung des Meeresbodens
und der thermischen und dynamischen Prozesse im Ozean,
Sie liefern somit Unterlagen für die Nutzung der Nahrungs-
Mineral- und Energievorräte des Meeres.