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Full text : Das Deutsche Hydrographische Institut und seine historischen Wurzeln

war das Vermessungsschiff „Meteor“ im Europäischen Nordmeer
 für hydrographische, ozeanographische und meteorologische
 Aufgaben eingesetzt, während es 1937/1938 die große
Atlantische Expedition im Nordatlantik fortführte.

Außer dieser aktiven Beteiligung auf dem Gebiet der
Meeresforschung unterstützte und beriet die Marine andere
deutsche Forschungsreisen und stellte auch wissenschaftliches
Personal hierfür zur Verfügung, Dies geschah bei der Tiefseeexpedition
 1898/99 der „Valdivia“, bei der Südpolarexpedition
1901/03 der „Gauß“, bei der Antarktischen Expedition 1911/12
der „Deutschland“, bei der Golfstromuntersuchung 1938 der
„Altair“ und bei der Antarktischen Expedition 1938/39 der
„Schwabenland“,

Zu erwähnen sind auch die zahlreichen ozeanographischen
Messungen (meist Echolotungen), die die Schulkreuzer der
Marine von ihren Auslandsreisen heimbrachten. Der Kreuzer
„Emden“ lotete im Philippinen-Graben mit 10790m die
größte derzeit bekannte Meerestiefe und bestätigte dadurch
eine bereits im Jahre 1906 von „Planet“ vorgenommene Loung.


Die Steuerung aller dieser wissenschaftlichen Aktivitäten
war Aufgabe des Hydrographischen Dienstes. Auf diesem
Gebiet hat sich insbesondere Konteradmiral Dr. Fritz Conrad,
ab 1939 Leiter der Nautisch-wissenschaftlichen Abteilung der
Amtsgruppe Nautik und Chef des Marinewetterdienstes,
große Verdienste erworben. Im Rahmen der ozeanographischen
 Arbeiten der Marine haben sich während des letzten
Krieges auch die Professoren Albert Defant und Georg Wüst
betätigt.

Vermessungsschiffe
des DHI

Vermessungsschiff „Süderoog“
Indienststellung: 19. Dezember 1956
154 BRT, 12 kn;
Besatzung: 15 Mann

Vermessungsschiff „Ruden“
Indienststellung: Oktober 1940
109 BRT, 11 kn;
Besatzung: 15 Mann

Vermessungschiff „Hooge“
Indienststellung: November 1939
106 BRT, 11 kn;
Besatzung: 15 Mann

Vermessungs- und Wracksuchschiff
„Atair“
Indienststellung: 4. Mai 1962
157 BRT, 10,5 kn; ;
Besatzung: 11 Mann

Vermessungs- und Wracksuchschiff
„Wega“”
Indienststellung: 4. Mai 1962
157 BRT, 10,5 kn;
Besatzung: 11 Mann
            
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