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Volltext : Jahresbericht 1997

Meereskunde

Symposium  „Aktuelle  Probleme
der  Meeresumwelt“
Am  7.  Symposium  „Aktuelle  Probleme  der
Meeresumwelt“  nahmen  etwa  240  Personen  aus
Wissenschaft,  Verwaltung  und  Politik  aus  dem
In-  und  Ausland  teil.  Das  Symposium  wurde  vom
BSH  im  Auftrag  des  Bundesministeriums  für
Umwelt,  Naturschutz  und  Reaktorsicherheit  gemeinsam ­
  mit  dem  Umweltbundesamt  durchgeführt. ­

In  der  zweitägigen  Veranstaltung  wurden
26  Referate  von  in-  und  ausländischen  Experten
zu  verschiedensten  Problemen  der  Meeresumwelt ­
  vorgetragen  und  diskutiert.  Themenschwerpunkte ­
  waren  diesmal  „schwarze  Flecken“  im
Wattenmeer,  menschliche  Einflüsse  auf  die  Meeresumwelt, ­
  die  Wirkung  von  organozinnhaltigen
Schiffsanstrichen  auf  Meereslebewesen,  die
Überwachung  der  Meeresumwelt,  internationaler
Meeresumweltschutz  und  der  Meeresnaturschutz. ­
  Besondere  Aufmerksamkeit  galt  den  Vorträgen ­
  über  die  Ursache  der  schwarzen  Flecken
Im  Wattenmeer,  über  die  Verwendung  von  Abfällen ­
  als  Baumaterial  für  künstliche  Riffe,  über  die
Gefährdung  des  weltweiten  Hai-Bestandes  und
über  den  Umweltzustand  der  Ostsee.

Deutsches  Ozeanographisches  Datenzentrum
(DOP)
Vor  30  Jahren  erfüllte  die  Bundesrepublik
Deutschland  mit  der  Errichtung  des  DOD  ihre
Verpflichtung  als  Mitglied  der  Zwischenstaatlichen ­
  Ozeanographischen  Kommission  (IOC  -

Intergovernmental  Oceanographic  Commission)
der  UNESCO,  ein  nationales  Datenzentrum  für
Ozeanographie  zu  errichten.  Es  sollte  ozeanographische
  Meßdaten  und  die  dazugehörenden  Informationen ­
  deutscher  Forschungsreisen  sammeln, ­
  prüfen,  aufarbeiten,  archivieren  und  dem
nationalen  und  internationalen  wissenschaftlichen ­
  Datentausch  zur  Verfügung  stellen.  Dieser
Auftrag  wurde  vor  10  Jahren  um  die  Berichtserfüllung ­
  aufgrund  der  Meeresumweltübereinkommen
erweitert  und  umfaßte  damit  auch  die  marinen
Umweltdaten.
Die  Daten  werden  in  der  Meeresumwelt-Datenbank ­
  (MUDAB)  gespeichert,  die  neben  den
gesamten  ozeanographischen  auch  Daten  zu
meereschemischen  und  -biologischen  Untersuchungen ­
  aufnimmt.  Der  Datenbestand  in  der  MUDAB ­
  ist  1997  um  56  407  Sätze  zu  Wasseruntersuchungen ­
  und  32  256  Sätzen  zu  Sedimentuntersuchungen ­
  von  2467  Stationen  gewachsen.
Derzeit  sind  Daten  von  350  unterschiedlichen
„Parametern“  in  der  MUDAB  gespeichert.
Zur  Erhöhung  der  Transparenz  wurde  der
aktuelle  Datenbestand  in  der  MUDAB  für  das  Internet ­
  in  Form  einer  Inventur  aufbereitet  und  im
WWW-Server  des  BSH  angezeigt.  Da  nur  durch
kontinuierliche  Aktualisierung  das  Anfangsinteresse ­
  wachgehalten  werden  kann,  werden  die  Informationen ­
  alle  1-2  Monate  aktualisiert.  Dies
entspricht  dem  allgemeinen  Standard.
Die  Funktionalität  der  Datenbank  wurde  um
eine  vorgeschaltete  Eingangsdatenbank  erweitert, ­
  die  bereits  eine  erste  Kontrolle  der  eingehenden ­
  Daten  u.  a.  auf  Vollständigkeit  durchführt.  Die
inhaltliche  und  wissenschaftliche  Kontrolle  umfaßt ­
  dann  diverse  Prüfungen  wie  den  Vergleich

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