Meereskunde
Symposium „Aktuelle Probleme
der Meeresumwelt“
Am 7. Symposium „Aktuelle Probleme der
Meeresumwelt“ nahmen etwa 240 Personen aus
Wissenschaft, Verwaltung und Politik aus dem
In- und Ausland teil. Das Symposium wurde vom
BSH im Auftrag des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gemeinsam
mit dem Umweltbundesamt durchgeführt.
In der zweitägigen Veranstaltung wurden
26 Referate von in- und ausländischen Experten
zu verschiedensten Problemen der Meeresumwelt
vorgetragen und diskutiert. Themenschwerpunkte
waren diesmal „schwarze Flecken“ im
Wattenmeer, menschliche Einflüsse auf die Meeresumwelt,
die Wirkung von organozinnhaltigen
Schiffsanstrichen auf Meereslebewesen, die
Überwachung der Meeresumwelt, internationaler
Meeresumweltschutz und der Meeresnaturschutz.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Vorträgen
über die Ursache der schwarzen Flecken
Im Wattenmeer, über die Verwendung von Abfällen
als Baumaterial für künstliche Riffe, über die
Gefährdung des weltweiten Hai-Bestandes und
über den Umweltzustand der Ostsee.
Deutsches Ozeanographisches Datenzentrum
(DOP)
Vor 30 Jahren erfüllte die Bundesrepublik
Deutschland mit der Errichtung des DOD ihre
Verpflichtung als Mitglied der Zwischenstaatlichen
Ozeanographischen Kommission (IOC -
Intergovernmental Oceanographic Commission)
der UNESCO, ein nationales Datenzentrum für
Ozeanographie zu errichten. Es sollte ozeanographische
Meßdaten und die dazugehörenden Informationen
deutscher Forschungsreisen sammeln,
prüfen, aufarbeiten, archivieren und dem
nationalen und internationalen wissenschaftlichen
Datentausch zur Verfügung stellen. Dieser
Auftrag wurde vor 10 Jahren um die Berichtserfüllung
aufgrund der Meeresumweltübereinkommen
erweitert und umfaßte damit auch die marinen
Umweltdaten.
Die Daten werden in der Meeresumwelt-Datenbank
(MUDAB) gespeichert, die neben den
gesamten ozeanographischen auch Daten zu
meereschemischen und -biologischen Untersuchungen
aufnimmt. Der Datenbestand in der MUDAB
ist 1997 um 56 407 Sätze zu Wasseruntersuchungen
und 32 256 Sätzen zu Sedimentuntersuchungen
von 2467 Stationen gewachsen.
Derzeit sind Daten von 350 unterschiedlichen
„Parametern“ in der MUDAB gespeichert.
Zur Erhöhung der Transparenz wurde der
aktuelle Datenbestand in der MUDAB für das Internet
in Form einer Inventur aufbereitet und im
WWW-Server des BSH angezeigt. Da nur durch
kontinuierliche Aktualisierung das Anfangsinteresse
wachgehalten werden kann, werden die Informationen
alle 1-2 Monate aktualisiert. Dies
entspricht dem allgemeinen Standard.
Die Funktionalität der Datenbank wurde um
eine vorgeschaltete Eingangsdatenbank erweitert,
die bereits eine erste Kontrolle der eingehenden
Daten u. a. auf Vollständigkeit durchführt. Die
inhaltliche und wissenschaftliche Kontrolle umfaßt
dann diverse Prüfungen wie den Vergleich
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