Schiffsvermessung
Nas ist Schiffsvermessung?
Die Vermessung der Seeschiffe dient seit jeher der Bestimmung
rer Größe,
Dabei wird Ihr Raumgehalt emimittelt; nebenbei werden die
Aguptabmessungen des Schiffes amtlich festgestellt,
26 wird unterschieden zwischen Bruttoe- und Nettoraumgehalt,
Der Bruttoraumgehalt umfaßt die Gesamlheit aller
zeschlossenen Schiffsräurme, ausgedrückt In „Brutoregister-
onnen (BRTD)" — im Englischen: „Gross register tons” - und nach
weltweiter Einführung eines neuen Vermessungssystermns, LONdOnN
1069, in „Bruftoragurmgzahl (BRZ)* — Im Englischen: „Gross tönnage”
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ber Nettoraumgehalt ist das Maß für den „verdienenden” Teil
jes Schiffsraums (Laderäume, Passaglerkabinen), ausgedrückt
1 ‚Nettoregistertonnen (NRT)" - im Englischen: „Net register
ons” - und neuerdings „Nettoraurnzahl (NRZ)” - Im Englischer“
Net tonnage (NTD“
5 wurde früher durch Abzug bestimmter Raumgehalte von den
RT ermittelt; heute wird er durch Berechnung der Laderäume
jöw. clirekt festgestellt,
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imbiesk under olnes Küstenmotarnschiffes unter 500 RRT
Warum Schliffsvermessung?
Js Vermessungsergebnis kt Grundlage für:
Schiffsregistrierung
Zotten- und Verkehrsstatistiken
Jechnische Ausrüstung und Sicherheitsstandard
Festlegung der Besatzungsstärke
Abgaben und Gebühren jeder Art (Hafenliegezeit, Schleusung,
Schlepperhife, Lotseninanspruchnahme u.
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Meßbrief für Seefhlt
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‘och 1947 die Srundlage für
/ermessungsregeln, als in Os
5 ein „Übereinkommen über
aln einheitliches System der
schiffsverrmessung” beschlos-
jen wurde, Für die Fahrt
durch die großen Kanüle von
3uez und Panama wurden
ipezielle VErmessundsvVOr-
schriften herausgegeben.
Die „Oslo-Regeln” würden
zunehmend so geschickt
ausgelegt, daß die Schlfe
Dei gieichbleibendern Ver-
Messungsergebnis in Ihren
Äußeren Abmossungen Im-
mer größer wurden, Dos wa
mögclich, Indem ein ganzes
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Teidecken und bestimmte
Kume In den Aufbauten
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deshalb erarbeiteten Fach-
aute unter dem Dach einer
INO-Unterorgarnischon in
den sechziger Jahren ein
1eues Verfahren („Londen
67, weiches nach Zustim-
nung durch die Mehrheit ol
er Schiffahrtsnalionen set
1982 weltweit angewendet
virch. Nunmehr wird dor
kaumaehalt bis zur AUBen-
out des Schlffes berechnet,
lie Aussanderung „offener”
käume jet nicht mehr mÖög-
Im den Zahlenwert des Ver-
nessungsergebnisses In der
Zrößenordnung der lanaläh-
ig gewohnten Registertonne
zeizubehalten, wird der
Zaumgehalt In m* mit einem
anisprechenden Faktor mul
oliziert, Zwecks sprachlicher
Abgrenzung wurde die di-
nensionslose „Raurmzahl”
yeschaffen.
kach zwölfjähriger Über-
jangszeit werden alle Soe-
‚schiffe ab Jul 1994 rnit einer?
Internationalen Schlffsmeß-
left (1969) ausgestaltet ser
Wie wird ein Schiff vermessen?
Das auf der Bauwerft ferliggestellte Schiff wird von Mitarbeitern
des BSH an Bord vermessen.
Die Bord-Aufmaße werden In Verbindung mit Zeichnungen des
Schiffes im Büro ausgewertet und bilden die Grundlagen für die
Volumenberechnung nach den jeweiligen Vermessungsregeln
Da Ergebnis der Berechnung Ist die sogenannte TONNage, die
m „Schiffsmeßbrief* bescheinigt wird.
Zer Schiffsmeßbrief enthält neben der Tannage auch allge-
meine Angaben zum Schlff, wie
Schiffsname, Heimathafen und Unterscheidungssignal,
Bauwerft und Baujahr, ;
Identitätsmaße (Länge, Breite, Höhe),
Details über einzelne Schlfsräume,
Zeschichtliche Entwicklung
später bürgerien sich mehr
ind mehr feste Regeln ein,
die bis heute sicherlich be-
deutendsten baslerten auf
jem Vorschlag des Englän-
ders Moorsorm für den „Mer
shant Shipping Act" von -
1854, Die hiermit eingeführ-
en „Britischen Regeln”, als
die Raum-Vermessung auf
3pant-Innenkante, haben
‚ahlreiche schiffahrhreiben-
de Länder übernommen, Al
Vioaßeinhelt galt das Volu-
nen, das ein 252-Gallonen
2aß einnahm, närnlich 100
<ubikfuß = 2,83 m®, die soa
Decistertonne“
zeit es Handel über See gibt
wurde die Vergleichbarkeit
der Schiffe zur Beurteilung
hres Nutzwerts und für die
“estlegung gesetzlicher AD-
zaben angestrebt,
Yor allem der Raumgehalt
war dafür wichtig: Wieviel
Yüssigkeitsgefäßs oder Ge-
yeidegebinde konnten im
„‚aderaurm verstaut werden?
n der Hansestadt zum Bei
ıpiel, belud man die Schiffe
zur „Vermessung“ mit FÜsserr
„Tonnen“. So entstand der
Ran. Tannace)
Internationaler Schlismeßbrief (1969)
internatlanat Tanınıaye Qertificale (1969*
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