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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1917,
durch — z ‚A zu dividieren, so daß die beiden ersten Faktoren des
cos? (450 — 3) ;
Integranden wegfallen, während der verbleibende Faktor | (450 = 2 (wegen der
Division durch — 4) negativ wird. Dieser letztere ist aber der DQ der loga-
rithmischen Funktion — 1 tg (450 — 3) .
Somit wird:
dp _ f1 de | ‘ geil} ® 1 2
(AP Se {tg (45° —Z = — 1 tg (459 — LE) z—————— =l1600tg [45° — £
cos p fi cos? (450 — £) L ( 2) ( g) 1tg (450 —£) ( 2)
_ gg) lt?
ref 48) oder (28)
Allner, Seefahrtschullehrer,
5. Nachrichten über die Expedition von G. Brussilov im Sibirischen
Eismeer. Im Sommer 1912 war der russische Schiffsleutnant G. Brussilov
mit einer Expedition auf dem Schiff »Heilige Anna« aufgebrochen, um den Weg
Nordenskjölds, die Umschiffung Sibiriens von Westen nach Osten, zu wieder-
holen. Da die Expedition in Wladiwostok nicht eintraf, galt sie als verschollen,
und erst jetzt sind, wie die »Annales de Geographie« (September 1917) berichten,
Nachrichten über das Schicksal der Expedition eingetroffen. Mit ziemlicher
Sicherheit ist die ganze Expedition verloren, nur zwei Seeleuten ist es als ein-
zigen Überlebenden einer aus 11 Mann bestehenden Hilfsexpedition, die von
Bord der »Heiligen Anna« zur Hilfesuchung nach Süden entsandt worden ist,
geglückt, Rußland wieder zu erreichen,
Die Expedition ging am 17, September 1912 durch die Jugor-Straße in
die Kara-See und kam hier nach kurzer Fahrt auf 711/,° N-Br. an der Westküste
der Yamal-Halbinsel im Eis fest. In der Folgezeit trieb das Schiff, abgesehen
von Zickzackkursen, mit dem Eis fast recht nach Norden bis zum 4. Dezember
1913, wo es sich in 82° 20’ N-Br, nördlich von Franz Joseph-Land befand. Jetzt
wechselte die Trift und ging in eine ost-westliche Richtung über bis etwa
54° O-Lg., um dann das Schiff nach Nordost bis etwa 61° O-Lg. und ungefähr
83° N-Br. zu führen. In dieser Position verließ am 10. April 1914, nachdem die
Trift also schon anderthalb Jahre gedauert hatte, die Hilfsexpedition das Schiff,
welches sodann wahrscheinlich weiter nach Norden durch das Polarbecken
geführt worden ist, und dessen Reste vielleicht ebenso wie diejenigen der
»Jeannette« später an der Ostküste Grönlands antreiben werden.
Die Trift der »Heiligen Anna« zeigt große Ähnlichkeit mit der Trift des
»Tegetthoff« (1872/73), der aber weiter westlich am westlichen Nordende von
Nowaja Semlja vom Eis besetzt wurde und an der Südküste von Franz Joseph-
Land festkam. Zieht man die Trift der »Belgica« im Jahre 1907 an der Ost-
küste von Nowaja Semlja, die nach Süden gerichtet war, mit in Betracht, so
kann man auf eine zyklonale Zirkulation der Eis- und Meeresströmungen in der
Kara-See schließen.
Nach dem Bericht des Piloten V. Al’banov sind während der Trift zahl-
reiche Lotungen ausgeführt, die Rabot in »La Geographie« (Heft IV, 1917) nebst
dem Verlauf der Trift in einer Karte zusammengestellt hat. Diese ergeben, daß
der Rand des Kontinentalschelfs in größerer Nähe von Franz Joseph-Land ver-
läuft, als man bislang annahm, Eine Lotung von 1353 m Tiefe liegt nur 40 Sm
von der Nordostküste des Archipels. Br.