Jahresbericht
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Am Gebäude der Alten Seemarte*) werden z. Zt. Bausicherungsmaßnähmen
durchgeführt, um einen weiteren Verfall des Gebäudes zu verhindern. Die
vorhandenen Mittel reichen allerdings lediglich dazu aus, die noch benutzten
Räume im Keller bewohnbar zu erhalten.
Die neu eingerichtete Seekarten-Berichtigungsstelle der Außenstelle Kiel
wurde zu Anfang des Jahres in einem ehemaligen Kasernen-Gebäude in der
Wik untergebracht.
Das Institut ist in folgenden Gebäuden bzw. auf folgenden Wohnschiffen
untergebracht (Abb. 1, S. 17):
a) Hamburger Dienststellen:
(1) Rothenbaumchaussee 160/162 5 )
(2) Alter Wandrahm 4, 5 3 ). G 5 ), und 9
(.'!) Volksschule Bullenhuserdamm 92—94
(4) Tollerort (3 Gebäude und Werkstatt)
(5) Wohnschiff ..Jupiter", Neumühlenkai, ab 12. 12. Sandtorhafen 5 )
(6) Capt. Simpsons Büro, Dammtorstrafie ll 5 )
(7) Alte Seewarte, Alfred Wegener-Weg 1
(8) Ziviljustizgebäude Sievekingsplatz; jetzt: siehe Nr. (3)
(8a) Hochbunker (ehern. Flakturm) an der Feldstraße; siehe Nr. (3)
(9) Volksschule Holstenwall 14
(10) Wohnschiff „Gauss“, Sandtorhafen
(11) Forschungs-Schiff ..Borgen", Sandtorhafen 0 )
(12) Sternwarte Bergeclorf 5 )
(13) Flugplatz Fuhlsbüttel 5 ).
b) Außendienststellen s. Innenseite Umschlag und Beilage 4.
2. SCHIFFE, BOOTE, KRAFTFAHRZEUGE
Dem Institut wurden von der Besatzungsmacht zur Verfügung gestellt:
a) Forschungsschiff ..Borgen“, Sandtorhafen 6 )
b) Vermessungschiffe und Peilboote:
Vermessungsschiff „Paul Beneke“,
' „ „Teutoburger Wald“ (Reserve),
Peilboot „Ahne“
„ „Hooge“
„ „Rüden“
„ „Atair“
„ „Wega“
„ „Rungholt"" (Reserve)
„ „Südfall“ (z. Zt. dem Institut für Meereskunde Kiel in
Kiel zur Verfügung gestellt)
„ „Uthörn“ (der Biologischen Anstalt auf Sylt zur Ver
fügung gestellt).
c) Barkassen
6 Barkassen, D. H. I. I—VI, die teils dem Hafen verkehr, teils der Ver
messung dienen.
d) Kraftfahrzeuge
4 Personenkraftwagen 1 Tempo-Lieferwagen
1 Hanomag-Zugmaschine 2 Krafträder
5 Lastkraftwagen 3 Anhänger.
4 ) Mit inzwischen bewilligten weiteren Mitteln in Höhe von RM 40000.- werden zur Zeit die über den benutz«
ten Kellerräumen liegenden Räume in 2 Geschossen für die Unterbringung der Referate V'I A und B wieder hergestellt,
sodaß dann die Abteilung VI geschlossen in dem Anbau der ehemaligen Seewarte untergebracht ist.
•’) Nach Zuweisung des Gebäudes Seewartenstraße 9 aufgegeben.
6 ) Ende 194-7 wurde dem Institut die für Anfang 1948 angeordnete Abgabe des Forschungsschiffes ,,Borgen”
bekanntgegeben.