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Full text: Jahresbericht 1947

Nr. 2 —1947 
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B. Organisation des D.H.I. 
1. BERICHT DES MANAGERS DES D. H. I. 
Während des Jahres 1947 wurden die üblichen Monatssitzungen des 
Direktorenrates teils in Berlin, teils in Hamburg abgehalten. Es wurde be 
schlossen. dem britischen Mitglied für ein weiteres Jahr die Stellung des 
„Managers“ zu übertragen. 
Im Verlaufe des Jahres führte das Deutsche Hydrographische Institut 
trotz aller Unterbringungsschwierigkeiten seine Arbeiten durch. Ursprüng 
lich bestand die Absicht, das ganze Institut nach rollerort zu verlegen. Diese 
mußte jedoch aufgegeben werden, da zum Wiederaufbau der anderen Ge 
bäude die erforderlichen Geldmittel nicht zur Verfügung standen, so daß 
nur drei Häuser und eine Werkstatt zugeteilt wurden. 
Infol gedessen mußte eine andere Unterkunft gefunden werden. Das 
zuletzt unter dem Namen .,Naoij House“ bekannte Gebäude, in dem sich das 
Hauptquartier der Deutschen Minenräumdienstleitung befand, schien für 
diesen Zweck das Passendste zu sein, und wir bemühten uns in'jeder Weise, 
sicherzustellen, daß dieses Haus sogleich nach seiner Freigabe durch die 
Minenräumdienstleitung dem Institut übertragen würde. Es erwies sich 
später, daß diese Bemühungen nur teilweise von Erfolg gekrönt waren. 
Mehrmals wurden Einschränkungen im Haushalt des Instituts gefordert. 
Das bedeutete, daß die Zahl der im Dienst befindlichen Schiffe und der mit 
der Durchführung der verschiedenen Aufgaben des Instituts beschäftigten 
Personen verringert werden mußte. Trotzdem wurden sowohl bei der See- 
vermessung als auch bei den verschiedenen Abteilungen an Land beträcht 
liche Fortschritte erzielt. 
Nichtdestoweniger wird nunmehr die Zeit herbeigesehnt, in der dem 
Institut eine bleibende Unterkunft zur Verfügung steht. 
2. DIE UMGLIEDERUNG VON 1947 
Die ursprüngliche Aufteilung des Instituts in 2 Sektionen, die sich wieder 
in Abteilungen, Hauptgruppen, Gruppen und Referate gliederten, hat sich 
im Laufe der Entwicklung als zu schwerfällig und als Hemmnis für das orga 
nisatorische Zusammen wachsen der aus hetoregenen Dienststellen stam 
menden Teile des Instituts herausgestellt, zumal die Aufeilung in Sektionen 
zum Teil rein schematisch nach der früheren Geschäftsaufteilung in den Her 
kunftsdienststellen, nicht aber den Erfordernissen des neuen Instituts ent 
sprechend unter dem Gesichtspunkt eines engen Ineinandergreifens der wis 
senschaftlichen und praktischen Arbeitsgebiete vorgenommen worden war. 
Die Forderung auf durchgreifende Änderung des organisatorischen Auf 
baues des Instituts wurde aus den gleichen Gründen sowohl vom Zeniral- 
Haushalts-Amt für die britische Zone als auch von dem für die politische 
Überprüfung des Instituts eingesetzten Fachausschuß 6 a erhoben. 
Im Juli wurde daher dem Manager eine Organisationsänderung vorge 
schlagen, die den Interessen des Instituts besser als die bisherige Organi-
	        
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