Jahresbericht
Nr. 3/1948
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Gerät bei Abt. VI gründlich zu überprüfen und zu überholen. Die Z-Mes-
sungen von 1940/42 sind in Bearbeitung; sie wiesen einige instrumenteile
bzw. methodische Unzulänglichkeiten auf, mit deren Abstellung gerechnet
werden kann. Der Wunsch, die Weiterentwicklung der Förstersonde zu
einem seetüchtigen Vermessungsgerät in Angriff zu nehmen, mußte aus wirt
schaftlichen Gründen einstweilen leider zurückgestellt werden. Die Abt. 3,
4 und 5 (Anl. 11) zeigen einige der für die magnetischen Vermessungs
arbeiten auf See bestimmten Instrumente*).
Von den Vermessungsschiffen vorgenommene Messungen von D an Küsten
punkten wurden auf eine gemeinsame Epoche (1947,0) reduziert.
Von den magnetischen Landesaufnahmen der Ostseeländer liegen bisher
nur im wesentlichen die Normalfelder der einzelnen Länder vor. Die von
den einzelnen Bearbeitern errechneten Anomalien sind daher ihrem Betrage
nach nicht streng vergleichbar. Um diesem Mangel abzuhelfen, wurde das
Normalfeld aus den Z-Messungen für das ganze baltische Gebiet berechnet.
Es ergab sich, daß das so gewonnene Feld für Z regional z. T. erheblich von
den bisherigen Bezugsfeldern abweicht.
•) Vgl. Deutsche Hydrographische Zeitschrift, Bd. 2, Heft A (1949).