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Einleitung
deutsdiland zur Verfügung gestellten Gelände beabsichtigt das Bundesver-
kehrsministerium, ein Dienstgebäude für die mit der Seefahrt verknüpften
Dienststellen und das Deutsche Hydrographische Institut zu errichten. Es ist
vorgesehen, die vom Meteorologischen Amt und dem Deutschen Hydrogra
phischen Institut gemeinsam verwaltete Bücherei in dem ersten Abschnitt die
ses Gebäudes*) unterzubringen.
Die Verbindung zu in- und ausländischen Behörden und wissenschaft
lichen Einrichtungen, insbesondere zur Universität Hamburg, war nach wie
vor rege. Der Austausch amtlicher und wissenschaftlicher Veröffentlichungen
konnte weiter ausgebaut werden; er umfaßt zur Zeit 35 Länder.
Auch in diesem Jahre erfreute sich das Institut des Besuches zahlreicher
in- und ausländischer Vertreter von Behörden und wissenschaftlichen Ein
richtungen. Aus der Vielzahl seien erwähnt: Sydney Chapman, Pro
fessor of Mathematics, Imperial College of Science and Technology, South
Kensington, London; Dr. J. N. Carruthers, Hydrographie Department,
British Admiralty; Prof. Dr. Rieh. Ho well Fleming, Chief, Division
of Oceanography U. S. N., Hydrographie Office; M. Gibert, Ingénieur
en Chef des Ponts et Chaussées, Directeur des Ports de Nantes et de
St. Nazaire; M. L o h r, Ingénieur, Ponts et Chaussées, Service Maritime de Ca
Loire-Inférieure; Rear Admirai A. D a y C. B. E. D. S. O. Flag Officer, British
Naval Forces in Germany; Commander Kennedy, USN of the US Hy
drographie Department.
Dank der Konsolidierung der allgemeinen Verhältnisse und der verständ
nisvollen Förderung seitens der deutschen Vorgesetzten Dienststellen sowie
durch den British Naval Supervisor, Captain Oliver, R. N., und der
eifrigen Mitarbeit der Institutsangehörigen konnte das Institut im abgelau
fenen Jahre Fortschritte erzielen.
*) Der Grundstein zu diesem Gebäude wurde am 22. 1. 1950 in feierlicher Form im Beisein des Herrn Bundes*
Verkehrsministers Dr. Seebohm, des Herrn Bürgermeisters Brauer, Hamburg, und des Herrn Senators Dr. Appel t,
Bremen, gelegt.