Jahresbericht
Nr. 5/1950
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b) Die F unkeisberichte wurden von Norddeich (DAN) und Kiel
(DAO) ausgestrahlt.
c) Schriftliche Eisberichte
Anzahl der gedruckten Eisberichte: 90 (erster: 12. Januar, letzter: 29, April).
Auflagezahl: 110. ,
d) Radioberichte
Anzahl der vom Nordwestdeutschen Rundfunk, Hamburg, gesendeten
Eisberichte: 21 (erster: 27. Januar, letzter: 3. März).
e) Eiskarten
Anzahl der gedruckten Freitageiskarten als Beilage zu den schriftlichen
Eisberichten: 12 (erste: 12. Februar, letzte: 28. April).
Außer den gedruckten Eiskarten wurden für die Ausarbeitung der Eis
berichte und für das Eisdienstarchiv noch 80 Eiskarten gezeichnet (erste:
29. November, letzte: 20. Mai).
f) Ausländische Eisberichte und Eiskarten
Im Austausch gingen von folgenden Staaten schriftliche Eisberichte dem
Eisdienst zu:
Dänemark: 31 Eisberichte (erster: 24. Januar, letzter: 7. März)
Schweden: 120 „ (erster: 28. Nov., letzter: 16. Mai)
Finnland: 139 „ (erster: 29. Nov., letzter: 20. Mai)
Außerdem erhielt der Eisdienst von Finnland die Dienstag- und Freitag
eiskarte. Gesamtzahl: 36 (erste: 3. Januar, letzte: 12. Mai).
g) Eisaüskiinfte:
Im Winter 1949/50 wurden von der Zentrale des Eisdienstes 255 Eis
auskünfte gegeben. Diese Auskünfte verteilen sich auf folgende Gebiete:
Bottenwiek 16 Eisauskünfte’ 1 ' Kattegat 19 Eisauskünfte
Bottensee 25 ,, Nordsee 34 „
Mittlere Ostsee 100 ,, Europäisches Nordmeer 2 „
Südliche Ostsee 32 „ Gesamteislage 5 „
Außerdem wurden von den 10 amtlichen Eisauskunftsstellen des D. H. I.
während der Eisperiode täglich mehrere Eisauskünfte an Lotsen, Schiffs
makler und Reedereien erteilt.
h) Eisgutachten
Es wurden 3 schriftliche Gutachten für Gerichts-bzw. Versicherungszwecke
abgefaßt.
9. Erdmagnetismus
a) Erdmagnetische Kartographie. An das Seekartenwerk wur
den Mißweisungsangaben (Isogonen bzw. Rosenwerte) für 1955 zu folgen
den Seekarten geliefert: D 28, 42, 51, 58, 60, 64. 65, 69. 71. 74. 115, 141, 144,
147, 149„ 167, 172, 174, 224, 238, 242, 254, 292, 755, 756, 757. 763, 811, 919,
965, 1170, 1183, 1319. Abteilung I erhielt Neuentwürfe zu Isogonenkarten
und Textbeiträge für die Seehandbücher Westküste von Schottland, Süd
küste von Irland und Bristol-Kanal, mittlere und südliche Ostsee, Norcl-
und Westküste von Spanien und Portugal. Die Entwürfe der magnetischen
Karten wurden stets auf 1955 datiert. Dabei leisteten uns die z. T. bis
1949,5 gehenden Mittelwerte der Observatorien sowie ausländische See
karten wesentliche Hilfe.
Für das Jahrbuch Nr. 3 des Observatoriums Wingst wurden Karten
der magnetischen Elemente von Westdeutschland für 1950,5 neu entworfen.
Als Grundlage hierzu dienten die Reichsvermessung von 1934/35 sowie die