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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

Port Clinton. 
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Klippen, die 4 Sm nordöstlich von der Marble-Insel 50 m aus dem Wasser ragen, 
Sie sind auf !/, Sm im Umkreis von blinden Klippen umgeben, An der Ostseite 
des Fahrwassers liegen die Klippen Hannah und Low. Die Hannah-Klippe liegt 
7.3 m unter Wasser und ist nur von geringer Ausdehnung, die Low-Klippe ragt 
3.0 m aus dem Wasser empor und kann leicht vermieden werden, wenn die 
Alnwick- oder die Steep-Insel in Sicht ist. 3 Kbig nördlich von dem Morpeth- 
Inselechen liegt die Barnett-Klippe bei Hochwasser meist in der Wasserlinie; 
auch erstrecken sich Klippen von der Rothbury-Insel */, Sm nach Süden, und 
eine Klippe liegt 1 Kblg ‚vor der Nordhuk der Cheviot-Insel. Starke Strom- 
kabbelung sieht man vor den südlichen Ausläufern der Inseln Berwick, Roth- 
bury und Cheviot., 
Schiffe, die außerhalb der Perey-Inseln und weiterhin östlich vom High 
Peak-Eiland entlanglaufen, müssen berücksichtigen, daß 3 Kblg vor deren Nord- 
ende zwei 6.1 m hohe Klippen liegen. 
An der Townshend-Insel können Schiffe in angemessenem Abstand von 
der Küste ohne Gefahr entlanglaufen. Auf dem weiteren Weg nach Südosten 
fährt man am sichersten außerhalb der Hervey-Inseln und des Delcomyn- 
Inselchens. Geht man innerhalb der Clara-Gruppe, so darf man nicht zu dicht 
an die Küste heranlaufen, um die Brown-Klippe zu meiden, die *!/, Sm von der 
Küste bei Hochwasser ehen aus dem Wasser ragt. Benutzen Schiffe. weiterhin 
das Fahrwasser zwischen der Dome-Insel und den Inselchen, die sich von der 
Südhuk der Pearl-Bucht 1 Sm weit in nordwestlicher Richtung erstrecken, so 
müssen sie die Klippen meiden, die sich vom Südende der Dome-Insel 2 Kblg 
westwärts erstrecken und nordöstlich von den Inselchen vor der Südhuk: der 
Pearl-Bucht liegen. Eine weitere Klippe liegt nach der Karte auch eben nörd- 
lich von der Südhuk der Pearl-Bucht. Zu berücksichtigen ist noch, daß die 
Gezeitenströme bei den Hervey-Inseln mit 1!/, bis 2 Sm Geschwindigkeit in der 
Stunde setzen, der Flutstrom nach Nordwesten, der Ebbstrom nach Südosten, 
Vom; Südosten kommende Schiffe müssen nordwestlich von Kap Manifold 
darauf achten, daß sie die Klippen Single und Double meiden, von denen die 
erstere 1'/„ Sm nordwestlich von der Cliff-Huk bei Springhochwasser in der 
Wasserlinie liegt, die letztere 1!/, Sm nordnordöstlich von derselben Huk 3.7 m 
aus dem Wasser ragt. Eine weitere Klippe, die bei halber Tide überflutet ist, 
liegt 2 Kblg südlich vom Quoin-Inselchen. Nähert man sich der Einfahrt, so 
sind noch die bei Hochwasser überfluteten Launch-Klippen zu meiden, die %/, Sm 
nordwestlich vom Kap Clinton und 2 Kblg von der Küste liegen, . 
Von der Capricorn-Durchfahrt kommende Schiffe haben nordwestlich von 
der Capricorn-Gruppe die folgenden Untiefen in der Umgebung des North-Riffes 
zu meiden. . . . 
10 Sm in der Richtung rw. 68° (mw, NOz0O3/,0O) vom Leuchtturm, eine 
große Stelle mit verfärbtem Wasser und anscheinend geringer Tiefe. „ 
Etwa 11!/, Sm rw. 221° (mw. SWzS) vom Leuchtturm eine Stelle, wo der 
Dampfer »Dorset« mit 7 m (22’ 11”) Tiefgang gestoßen hat. 
71, Sm: rw. 332° (mw. NW2/,N) vom Leuchtturm eine vom Dampfer 
»Albany« im Jahre 1901 gesichtete Korallen-Untiefe, 
10 Sm rw. 318° (mw. NW1/,W) vom Leuchtturm eine rundliche Felsenbank 
mit 11m (6 Fad.) geringster Tiefe. ; . 
Die Untiefe Guthrie, 8%, Sm rw. 342° (mw. NNW!/,W) vom Leuchtturm, 
mit 10m (51/, Fad.) geringster Tiefe, von der aus sich die Untiefe etwa.6 Kbig 
nach mw. SzO und 1 Sm mw. WNW erstreckt. ; 
Die Untiefe Innamincka, 11!/, Sm rw. 342° (mw. NNW1/,W) vom Leucht- 
turm, mit 10m (51/, Fad.) geringster Tiefe am Ostrande einer runden Untiefe 
von 1 Sm Durchmesser. ; ; 
19 Sm rw. 329° (mw. NW1/,N) vom Leuchtturm eine Untiefe, auf der es 
stark brandet. . 
Es ist anzunehmen, daß in der Nachbarschaft noch mehr solche Stellen 
vorhanden sind, und es ist hier auch zu berücksichtigen, daß in der Umgebung der 
Capricorn-Inseln oft starker westlicher Strom setzt.
	        
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