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Volltext : Jahresbericht 1952

Jahresbericht  Nr.7/1952

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Prüfgeräte  ist  eine  Neuberechnung  der  Meßfilter  erforderlich  geworden,  für
die  die  genaue  Zellenempfindlichkeit  zu  Grunde  gelegt  wird  und  bei  der  auch
die  spektrale  Kugelreflexion  mit  berücksichtigt  werden  soll.  Mit  der  Berechnung ­
  wurde  begonnen.
Bür  die  SENDLINGBR  OPTISCHEN  GLASWERKE  G.M.B.H.,  Berlin-Zehlendorf,  wurden ­
  für  eine  größere  Anzahl  von  roten  und  grünen  Glaskörpern  die  spektrale
Durchlässigkeit  gemessen  sowie  Parbort  und  Gesamtdurchlässigkeit  mit  dem
Farbglasprüfgerät  bestimmt.
Für  die  Prüfstelle  Hamburg  wurden  laufend  Messungen  der  Lichtstärke  und
Farbtemperatur  an  neuentwickelten  Lampen  für  Positionslaternen  durchgeführt.
c)  Lote.  Logge.  Während  des  Berichtsjahres  wurde  laufend  in  Zusammenarbeit ­
  mit  den  Firmen  ATLAS-Werke  AG.,  Bremen,  und  ELECTROACUSTIC  G.m.b.H.,  .
Kiel,  an  der  Vervollkommnung  der  schreibenden  Echolote  weitergearbeitet  und
die  Forschungsfahrt  sowie  die  Vermessungsfahrten  des  VFS.  "Gauss"  zur  Sammlung ­
  von  Erprobungsergebnissen  ausgenutzt.  Der  Übergang  vom  langsam  laufenden ­
  Schreibstift  mit  fest  eingestellter  Geschwindigkeitsregelung  zum  schnelllaufenden ­
  Stift  mit  kontinuierlich  regelbarer  Geschwindigkeit  und  Anzeige
dieses  Wertes  hat  in  keinem  Teil  der  Gesamtanlage  zu  Beanstandungen  geführt.
Besondere  Aufmerksamkeit  wurde  dabei  der  Aufzeichnungstreue  des  Stiftes  gewidmet. ­
  Die  Ausrüstung  weiterer  V.ermessungsfahrzeuge  mit  Dotschreibern  mit
einem  maximalen  Aufzeichnungsmaßstab  von  etwa  1  m  Wassertiefe  pro  cm  Registrierbreite ­
  wurde  Ende  des  Jahres  begonnen,  so  daß  diese  Fahrzeuge  mit  modernen ­
  Vermessungs-Lotschreibern  in  die  neue  Vermessungsperiode  gehen  werden.
Alle  Fahrzeuge  haben  nunmehr  die  Möglichkeit,  entweder  das  Bodenprofil  (bei
unruhigem  Boden)  aufzuzeichnen  oder  es  (bei  ebenem  Boden)  mit  entsprechender
Genauigkeit  über  die  Tochteranzeige  des  Zeitmeßgerätes"^  ablesen  und  notieren ­
  zu  können,  um  den  Registrierpapierverbrauch  einzuschränken.  Sämtliche
Lotschreiber  benutzen  das  trockene  Graphitpapier.  Mit  der  vermehrten  Einführung ­
  der  schwellwertfreien  Aufzeichnungsmethode  erwartet  das  Institut  auf
Grund  der  bisher  mit  dieser  Methode  gewonnenen  Erkenntnisse  über  die  Morphologie ­
  des  Bodens,  die  Sedimente,  die  Aufzeichnungen  aus  dem  Wasserraum  usf.
eine  Bereicherung  seiner  Erfahrungen*^.
Der  Lotschreiber  des  VES.  "Gauss"  erhielt  ein  zusätzliches  Getriebe  für
sehr  kleine  Geschwindigkeiten  des  Schreibstiftes,  um  ihn  auch  für  die  Aufzeichnung ­
  von  Tiefseebodenprofilen  geeignet  zu  machen.  Außerdem  wurde  die
Tastmöglichkeit  des  3  kHz-Tieflotes  des  Schiffes  von  diesem  Schreiber  aus
vorgesehen  und  ein  besonderer  3  kHz-Verstärker  beschafft,  der  die  für  die
Registrierung  notwendige  Verstärkung  der  Empfängerschwingerspannungen  liefert ­
  .
Unter  Benutzung  der  oben  geschilderten  Betriebs-  und  Konstruktionsverfahren ­
  hat  das  Institut  zusammen  mit  den  gleichen  Lieferfirmen  transportable
Lotschreiber-Anlagen  für  die  Seevermessung  mit  Beibooten^  entwickelt.  Die
1)  Vgl.  Jahresbericht  Nr.  5/1950,  S.50  ff.  u.  Nr.  6/1951,  S.46  ff.
2)  Vgl.  S.7.
3)  Vgl.  Jahresbericht  Nr.  6/1951,  S.  46.
            
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