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Nautische Technik
überlagerungsempfang wurde gleichfalls erprobt. Tiefen von ca. 700 m wurden
dabei aufgeschrieben bei Verstärkerstufe 8 und schon bei Verstärkerstufe 2
sicher abgehört.
Bei den im Herbst d.J. durchgeführten Forschungsfahrten zfim Kattegat,
Skagerrak und in das Gebiet der südlichen Nordsee wurden LotaufZeichnungen
des Weges durchgeführt. Gleichzeitig wurden die systematischen Untersuchungen
der Bodenbedeckung mit Hilfe der Echolotanlage und des Bodengreifers fortge
führt. Weitere noch nicht abgeschlossene Versuche erstreckten sich auf Ver
gleiche zwischen Lotanlagen mit Hohrensender bei zeitlich verändertem Sende-
impuls und Anlagen mit Kondensator-Stoßkreisentladung.
* d) Ver schiede ne s■ Die Dauererprobung der hier entwickelten dekadischen
Untersetzer für den elektronischen Kontaktgeber für die Zeitsignalauslösung
beim Dezernat "Zextdienst" (s. Jahresbericht 8) wurde abgeschlossen. Sie
bestätigte die sehr weitgehende Unabhängigkeit der Funktion von Betriebs
spannungsänderungen (Anodenspannung 250 + 150 Volt, Heizspannung zwischen
4-7 Volt).
Für ein Fahrzeug der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Aurieh wurde an
Stelle der bisher von Hand geregelten Kursäusglelch-MES-Anlage eine automa
tische Regelung entworfen.
In einem mehrtägigen Kursus wurden Herren einer indonesischen Bauaufsicht
über die Grundlagen und die Ausführung der elektromagnetischen Kompensierung
der Magnetkompasse auf Schiffen mit Kursausgleich-MES unterrichtet.
Zwei Herren des Königlich Meteorologischen Institutes Amsterdam wurden
ln der Funktion und Handhabung der nach Amsterdam und Rotterdam gelieferten
Farbglasprüfgeräte unterwiesen.
Eine Seihe wissenschaftlicher und nautischer Fachleute aus dem Ausland
besuchten das Dezernat und wurden über Arbeiten und Prüfeinrichtungen auf dem
Gebiet der nautischen Instrumente unterrichtet. Auch Vertreter des Deutschen
Amts für Maß und Gewicht erhielten während eines mehrtägigen Besuchs Infor
mationen über neuere Prüfverfahren und -einrichtungen für Kompasse.
Weitere Führungen wurden veranstaltet für das Mathematische' Seminar der
Universität Kiel,-für Hörer des Allgemeinen Vorlesungswesens der Stadt Ham
burg, für Oberklassen mehrerer wissenschaftlicher Oberschulen sowie für ei
nen Lehrgang der Seemannschule Priwall.
Sechs Studierende absolvierten einen Teil ihrer Praktikantenzeit und un
terstützten das Dezernat durch ihre Mitarbeit bei meßtechnischen Aufgaben.
Wie im Vorjahr beteiligte sich das Dezernat an Beratungen des Handels-
schiffsnoymenausschusses, auch war es wiederum vertreten im Fachausschuß
"Meßwesen auf Schiffen" der Schiffbaütechnisehen Gesellschaft und in der Kom
mission "Nautische Instrumente" des Ausschusses für die Angelegenheiten des
D.H.I. im Seeverkehrsbeirat.