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Volltext: Jahresbericht 1954

Jahresbericht Nr. 9/1954 
- Seite 30 - 
1954 berichtet worden. 
Im Sahnen einer trigonometrischen Vermessung des Niedersächsischen Landes 
vermessung samt es wurde von Dipl. Ing. F. Bäbiger, Hannover, der Aus- 
sensockel des Observatoriums trigohometrisch eingemessen und die Azimute der 
Miren eröeut bestimmt. - 
Das DoppelJahrbuch 1949/50 ist als’ Doppelband erschienen und im lauschver 
kehr an 104 Stellen des ,In- und Auslandes gegangen.’Die Arbeiten für,-das. Jahr 
buch "'1951/52 und für da3 Heft "Magnetogranane 1953? Wingst" sind abgeschlossen. 
In Vorbereitung befindet sich das Jahrbuch 1953/54. Monatlich, werden die Kenn 
ziffern der erdmagnetischen Aktivität an 78 Stellen des In- und Auslandes ver 
schickt; laufende Berichte erscheinen in den "Medizin-Meteorologischen Ergän 
zungen" des 10-tägigen nordwestdeutschen Wetterberichts des Deutschen Wetter 
dienstes, Hamburg. In der Zusammenarbeit innerhalb der "Arbeitsgemeinschaft 
Ionosphäre der deutschen geophysikalischen Institute" und im Bahnen der DESI— 
Sendungen über Radio Paris sind keine Änderungen eingetreten. 
Von den Askania-Werken, Berlin, wurden einige Instrumente und Variometer 
ia Observatorium geprüft. Kopien der Magnetogramme erhielten laufend das Geo 
physikalische Institut in Göttingen,..das Erdmagnetische Observatorium Niemegk 
und das Fernmeldetschnische Zentralamt der Bundespost in Darmstadt und auf 
Anforderung vorübergehend auch andere Institute im In- und Auslande. 
d) Instrumente und Vemnessungs-Aufgaben. Ein Theodolit- zur Messung des 
erdmagnetischen Feldes mit einer Försteraonde als Nullfeldindikator wurde'ent 
wickelt. Die Horisentalintensität, die Deklination und die Inklination können 
gemessen werden. Eine Eichung der Begistriereinrichtung für erdmagnetische 
Pulsationen wurde nach verschiedenen Methoden von Dipl. Geophys. I h e i s , 
Hamburg, durchgeführt. Die Untersuchungen über den Einfluß der Luftfeuchtig 
keit auf die Quarzfaden-Torsionsmagnetometer (vgl. Jahresbericht Nr. 8/1953} 
wurden fortgeführt. Ergebnisse darüber haben auf der Tagung der I.U.G.G. in 
Bom Vorgelegen. 
Für die Seevermessung wird zur Zeit ein kleiner, leichter Schleppkörper 
entwickelt. Es soll erreicht werden, daß nicht mehr eine Schlepptrosse mit 
beigebändseltem Kabel gefahren werden muß; es soll vielmehr das Seekabel mit- 
Zugseele selbst als Trosse benutzt werden.
	        
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