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Full text: Jahresbericht 1954

- Seite 23 
Seevermessung 
tersuchungen dienten. Auf diesen Fahrten wurden rund 12500 km Echolotprofile 
gewonnen und ausgewertet. Bei der Island-Forwegen-Fahrt (21.6.-17.7.54) wur 
de erstmalig nach dem Kriege SeykJavik/lsland zu kurzem Besuch angelaufen. 
In der Zeit vom 10. bis 16.5-54 lag "Gauss" anläßlich der Schall- und 
Funkortungstagung in Bremen. 
Von den Wracksuchbooten "Atair" und "Wega" wurden in der Nord- und Ostsee 
vorwiegend die im näheren Küstenbereich liegenden Zwangswege, Flußmündungen 
und Vermessungsgebiete abgesucht und hierbei 23 neue Wrackpositionen festge 
stellt. Neben diesen Neubestimmungen wurden zahlreiche, schon in früheren 
Jahren bestimmte Wracks erneut auf Zustand, läge und Tiefe überprüft. Die Ge 
samtzahl der seit Kriegsende von den Wraeksuchbooten und Vermessungsschiffen 
in den heimischen Küstengewässern festgestellten Wracks beträgt nunmehr 700, 
von denen Jedoch etwa die Hälfte beseitigt oder im laufe der Jahre versandet 
ist. 
Die für die Verbreiterung des Zwangsweges "Elbe-Weser-Borkum" und für die 
Neueinrichtung des Zwangsweges "Ansteuerung Travemünde-Gjedser" vor der Beton 
nung erforderliche Wracksuche wurde von den Wracksuchbooten unmittelbar im 
Anschluß an die Minenräumarbeiten durchgeführt.
	        
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