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Full text: Jahresbericht 1955

Jahresbericht Nr. 10/1955 
- Seite 56 
versendenden "N.f.S.", der Nachträge- zum. Funkdienst, der Bisberichte, erd 
magnetische Schriften und des "Seewart". Diejenigen Austauschsendungan, die 
sich aus dem umfangreichen Schriftwechsel von Fall zu Fall ergehen, und eben 
so die für reihe Bibliothekszwecke eingegangenen und zum. Versand gebrachten 
Schriften,vorwiegend wissenschaftlicher Art,sind in den obigen Zahlen nicht 
enthalten. 
b) Die Auslage der lachrichten für Seefahrer, des Nautischen Funkdien 
stes und der Jahresberichte in ausländischen Häfen nahm erneut zu, aller 
dings ohne daß (diese Tatsache von der fahrenden Schiffahrt, der sie ja die 
nen soll, bisher anscheinend genügend gewürdigt wird. Seit dem Jahre 1935, 
als die damalige Marineleitung erstmalig-diese Gepflogenheit auf Wunsch der 
Schiffahrt einführte, und zwar bei 195 deutschen diplomatischen und konsula 
rischen Auslandsvertretungen, hatte sich jedoch diese Einrichtung, trotz der 
Unterbrechung infolge Krieg und Nachkriegszeit durchaus bewährt; heute sind 
es wieder 100 Auslandsvertretungen. Das Auswärtige Amt hat die Versendung in 
eigener ßegie übernommen. 
Daneben läuft eine weitere, vom Internationalen Hydrographischen Büro 
in Monaco angeregte Aktion, die sogen."Centralization of NtM". Sie bezweckt, 
auch den örtlichen Bafenkapitänen im Ausland durch Bereitstellung der je 
weils erwünschten NfS usw., den bei ihnen vorsprechenden deutschen und außer 
deutschen Kapitänen diese zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Zur Zeit 
sind es 29 Stellen, deren Zahl jedoch anwachsen wird, obwohl diese erst nach 
dem Kriege ins Leben gerufene Einrichtung für das Deutsche Hydrographische 
Institut durch den Beitritt der BE. Deutschland zur Monaco-Konferenz im Jahre 
1952 obligatorisch wurde. 
c) Seebüchervertrieb. Die wachsenden Anforderungen der AVB- und AV-Stel- 
len hat den Seebüchervertrieb mehrfach in eine unangenehme Zwangslage ge 
bracht; sie ist z,T. darin begründet, daß die Wünsche der Schiffahrt grund 
sätzlich sofort befriedigt werden müssen; andererseits verursachen Anfor 
derungen größerer Stückzahlen, z.B. von Seehandbüchern, fast den gleichen 
Aufwand wie Einzelanforderungen kleinerer Druckschriften, wie z.B.Deckblätter 
Die Entwicklung des Absatzes an nautischen Druckschriften (vgl.Jahresbericht 
Nr,9, S.50) hat bei gleichbleibender Zahi sowohl des bearbeitenden Personals 
als auch der ahfordernden AV-Stellen weiterhin zugenommen, wie folgende Ta 
belle zeigt.
	        
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