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Jahresbericht Hf. 10/1955
VII. BIBLIOTHEK,ARCHIV
1. Allgemeines
Mit dem AhgehlüB des Bandes ? (1954). 4er Deutschen Hydrographischen
Zeitschrift war der dem früheren Abteilungsleiter und Herausgeber der D.H.Z.,
QHB» Dr.A.S 6 h. ü a a c h e r erteilte Auftrag erfüllt. Den beiden neuen,
Herausgebern, ER.Prof.Dr.S t o c k s .und ER.Dr.M edel, wurde ab Band 8 -
ein. beratender Beirat an die Seite gestellt..
ER.Prof„S t o c k s wurde zum Mitglied des Committee on nomenclature
ôf Océan Bottom Peaturss in der Association d'Océanographie. Physique der
Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik berufen.
Mbl.Insp.O h- a r i s i li s wurde als Vertreterin des Deutschen 'Hydrographischen
Instituts in die Kommission für Parlaments- und Behördenbibliotheken
des Vereins Deutscher Bibliothekare berufen.
2. Bibliothek
Die Zahl der Eingänge in der Bibliothek betrug, im Jahre 1955 etwa
19 QQQ Stück,; darunter 79.1 Bücher, 3 632 Einzelnummern aus etwa 1 400 Zeit-,
Schriften (Bgriodika)j und die übrigen waren Tages-, Wochen- und Monatsschriften
mit Beobachtungsdaten, meist meteorologischen Inhalts.- Der Gesamtbestand
an Büchern betrug Ende des Jahres etwa 69 COS Bände.; der Zugang um 1 613 Bände
setzt sich aus 1 171.durch Tauschverkehr oder Geschenk eingegangenen und
442 durch Kauf erworbenen Einheiten zusammen.
Die groBe Zahl sowohl der Eingänge als auch der D.H.I.-, und S.W.A.-Bibliotheksbenutzer
gestatten, nicht, die Neuerscheinungen zirkulieren au lassen.
Sie werden stattdessen wöchentlich im lesezimmer ausgelegt und ihre Titel
allen Interessenten angezeigt.. Im Jahre 1955 wurde jede Auslage von (durchschnittlich)
83 Personen studiert, und die Benutzung des Lesezimmers nahm
seit dem Umzug der Bibliothek (1951) jährlich um 17$ zu, (1955: 4 300 Pers,).
Es entspricht dem Charakter der Instituts- als- Pachbibliothek, daß die
Benutzer auch die Magazinbestände 'einseben. Von den. etwa 200 Personen., die.
pro.Monat die Ausleihe aufsuchen, lassen 60$ sich Bücher verlegen und wählen
daraus das ihren Wünschen entsprechende aus, IS$ suchen nach weltweiten, vor
allem, meteorologischen Beobachtungsd.at.en, und 25$ sind Außenstehende, die die
Spezialliteratur der Bibliothek anderweitig nicht erhalten können.- Die Besuchszeit
der Bibliothek mußte erneut eingeschränkt werden, da der Bibliothekspartner,
das Seewetteramt, eine Planstelle bisher noch nicht wieder besetzen
konnte.
Im Berichtsjahr wurden 11 100 Bücher und .Zeitschriftehhefte ausgeliehen.
Die Änderung der Öffnungszeiten verursachte vorübergehend eine Abnahme des