Jahresbericht Sr,10/1955
satzea durchgeführt:
1, Kombination des P 1 a t b.-floniome.ter-I’eilTorsatzes GPT SO mit dem
Я a g e н u fc-Empfänger TIE 11,
2, tragbarer Rettungsboot-Peiler THP .54 der Birma C.P 1 a t h G.m.b.H.,
Hamburg, ,
3, Äittelwellen-Brehrahiien-PexlYorsatz zum Empfänger SqE 543 d und e
der E u n к t e с h n i s О h e n Werke (ETW),
4, - Ai 1 a s-Badar-Anlag® Type -AN 930 (Bizenzüachbau Raytheon
Marinere PathfInder Junior),
5, A t 1 a a-Radar-Anlage Type AS 318-011 Baumuster 1500-A232 (Dizenz-
naehbäu Raytheon Mariners Pathfinder Model 1500) (
6, 1 e 1 e f u в к e n-Naehbau des В e e c a-Havigatör-Empfängers,
Bei der ¡Fortsetzung der Arbeiten für eine Anzeige- und Aufzeiehnüngsmö-g-
liehfceit von Consol-Peilungen hat sich die Notwendigkeit ergeben, für die spe-,
ziellen Aufgaben des Deutschen Hydrographischen Institute und die kommerzielle
Verwendung zwei-.getrennte Apparaturen zu schaffen.
Etir die Beobachtungsaufgaben des D.E.I. wurde das registriermäßige Auf
nahme verfahren insoweit abgeschlossen, als bei Beobachtung von Stavanger an
Hand und auf .See bei Ankerstationen (Portfall der Seegangseinflüsse auf das
Schreibsystem) die Grenze der methodischen Genauigkeit dieses PeilYerfahrenö
erreicht wird. Bei Messungen, in großer Entfernung von Stavanger steht nunmehr
fest, daß die Leistung, die jedes Anzeigegerät benötigt, nur durch Verwendung
einer Verstärkerstufe aufgebracht werden kann,
Di© stichprob.enmäßlg Yorgenomaane Erprobung an. den beiden anderen langsa
men Consol-Sendern Dugo und Sevilla ergab, daß“ die Qualität, des Heglstriei 1 -
schriebes nicht die gleiche- wie bei Stayanger war. Es wurden betriebliche Heh
ler an beiden Sendeanlagen festgestellt, deren Behebung aus navigatorischen
Gründen- notwendig ist, und mit. deren Beseitigung zu-Beginn des neuen Jahres
gerechnet werden kann. Die Aufnahme der schnellen Sender Bugiimills -und Pioneis
ist, abgesehen топ den starken Störungen durch frequsnzbenachbärte Rundfunksen
der, in der Qualität der Aufzeichnung noch nicht befriedigend, Bs laufen zur
Zeit noch Untersuchungen, durch die festgestellt werden soll, wieweit die
Schaltung der Meßapparatur b-ezw. die- Schreiber hieran ursächlich beteiligt sind.
Die genannten. Schwierigkeiten wurden überbrüc-kt durch erstmalige oszillo-
graphische Originalaufnahmen der Tastperiode sämtlicher Oonsol-Bunkfeuer
(s.Abb. Seite 47), Es konnten folgende betrieblich-technische Merkmale der
Sender und des Peilschemas fehlerfrei beurteilt werden:
1. Absolute Ablesegenauigkeit auf 1 Zeichen;
2. Dmtastyerhältnis Punkt/Strich;
3. Gleichmäßigkeit der Tastung;
4. Anzahl der Tastzeichen in einer la.stperiode;
5. Gesamtzeit der Tagtperio.de.;
6. Tasthub; “ •
7. Verhältnis lutzsignal/StÖrpegel
8. Isochronismus der Tastung der AuBenantennen. .
- Seite 46 - .