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Full text: Jahresbericht 1957

Jahresbericht Nr. 12/1,957 
- Seite 26 - 
Strommesser sowie Salzgehalts-Meßgeräte für die Arbeiten im Geophysikalischen. 
Jahr beschafft tmd erprobt ?/erden. 
Ferner wurde ein im Institut für technische Physik der Universität Kiel 
entwickeltes neues Meßverfahren, für Leitfähigkeita- und Temperaturmessangen,, 
hei dem Elektroden vermieden werden, für längere Zeit auf See erprobt. Die 
Erprobung ist noch nicht abgeschlossen. 
Bewährt hat sich ein elektrisches Dynamometer zur stetigen Registrierung 
des Seil- und Kabelzuges an Bord, auf Meßstationen, oder während des Schleppers 
von Geräten. Das Gerät vermittelt einen guten Überblick über die.besonders 
bei Seegang auftretenden Zugkräfte, die ein Mehrfaches des statischen Gewich 
tes, z.B. einer "Serie" betragen können. 
Feuer- und Handelsschiffe wurden weiter mit meereskundlichen Geräten 
ausgerüstet, andere Bundesdienststellen durch Leihgeräte unterstützt. 
Im physikalischen Laboratorium wurden im Berichtsjahr vorwiegend die im 
IGJ zum Einsatz kommenden Geräte und Hilfsgeräte überholt, verbessert und ge 
prüft. 
Im chemischen Laboratorium wurden, wie im vergangenen Jahre etwa 12 ООО ' 
Meerwasserproben auf ihren Salzgehalt untersucht. Die weitaus größte Zahl der 
Proben stammt aus hydrographischen Untersuchungen mit dem FFS "Anton Dohrn", 
für deren Bearbeitungen DWK-Mittel zur Verfügung standen. Etwa die Hälfte al 
ler Meerwasserproben wurden mit der in den letzten Jahren entwickelten Klein- 
aräometer-Apparatur mittels Torsionswaage bearbeitet. Eine Veröffentlichung 
über dieses Gerät in der Deutschen Hydrographischen Zeitschrift steht bevor. 
Sowohl der Kreis-Rechenschieber wie das bereits im Jahresbericht 1956 erwähn 
te Randlochkarten-System haben sich bewährt. 
Das magnetische Schleppgerät wurde erfolgreich erprobt. Die Schwankungen 
der Anzeige, die durch die Bewegungen des kardanisch aufgehängten Meßfühlers 
auftraten, konnten registriert werden. Es wurde eine Meßgenauigkeit von - 30y 
bis - 50y erzielt. Die Versuche mit dem Graf 1 sehen Seegravlmeter sind noch 
nicht abgeschlossen. Geplant ist, die Schwere auf Profilfahrten laufend zu 
registrieren, um an Bord eines Meßschiffes gleichzeitig seismisch, magnetisch ' 
und gravimetrxsch arbeiten zu können. Durch ein solches Verfahren körnte er 
heblicher Zeitgewinn erzielt werden. 
Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellte 
transportable erdmagnetische Variograph registrierte im Berichtsjahr auf drei 
Stationen in Schleswig-Holstein und auf vier Stationen auf einem zweiten Pro 
fil Emden-Worms. 
3. Beobachtungen*und ihre Aufbereitung 
Die hydrographischen Beobachtungen auf den deutschen Feuerschiffen der 
Hbrd- und Ostsee sowie die Oberflächenbeobachtungen auf der Route Hamburg-
	        
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