Jahresbericht Nr.14/1959
von Druckschriften im Jahre 1959 ist in der unten aufgeführten Tabelle
ersichtlich, wobei die Zahlen in Klammem die Abgänge des Vorjahres zeigen:
Nautische Druckschriften
90
451
( 86
563)
Nachrichten für Seefahrer
162
564
(157
426)
Deckblätter
201
255
(193
839)
Nachträge z.N.F. + St.K.
62
892
( 42
572)
DHZ und Ergänzungshefte etc.
3
712
( 4
843)
Eisberichte
20
782
( 34
266)
(Beilagen zu NfS: Abgesuchte
( 13
Wege (Zwangswege)
11
920
162)
Die Auslage der "Nachrichten für Seefahrer", der "Nachträge zum Nauti
schen Funkdienst" und der Jahresberichte in fremdländischen Häfen bei den
deutschen Auslandsvertretungen - bisher 105 Stellen - wurden, wie im Be
richtsjahr 1958 bereits angedeutet, überprüft. Es stellte sich heraus, daß
in verschiedenen Häfen die Auslage der Druckschriften von den Schiffslei
tungen überhaupt nicht beachtet wurde, weil Reeder und Makler ihre Schiffe
selbst versorgen. Somit wurde die seit 1925 bestehende Tradition gebrochen.
Es erhalten daher ab 15*12.1959 nur noch diejenigen Auslandsvertretungen
die obigen Drucksachen, die eine Auslage für vertretbar halten.Z.Zt.
sind es noch 45 Stellen. Wie bereits in den vorhergehenden Berichten er
wähnt, hat das Auswärtige Amt keine Mühe gescheut, um die Versendung der
Druckschriften auf dem Luftwege zu ermöglichen. Der Nachtrag Nr. 1 zum
Verzeichnis der Nautischen Karten und Bücher ist im Manuskript fertig und
wird im Januar I960 erscheinen.
6. Tausch
Die Anzahl der im Rahmen des Austausches während des Berichtsjahres
beschafften wissenschaftlichen Druckschriften ergibt sich aus den oben
erwähnten Bibliothekseingängen (lfd.Nr. 2).
In das Archiv gelangten über den Austausch 1997 (1958: 2865) Karten
und 268 (1958: 294) nautische Bücher (ohne Nachträge und Ergänzungen).
Die diesmal kleinere Anzahl der Tausch-Eingänge nautischer Veröffent
lichungen ergibt sich aus der Tatsache, daß der große Nachholbedarf
des D.H.I. im Laufe der letzten Jahre soweit gedeckt worden ist, daß
nur einzelne noch fehlende Veröffentlichungen besonders angefordert wer
den, während vorher diese über den Routinetausch hinausgehenden Anforde
rungen zwangsläufig meist sehr umfangreich waren.
Durch Aufnahme neuer Tauschbeziehungen, die sich bei den Eingängen
zahlenmäßig meist erst nach längerer Zeit auswirken, haben andererseits
die routinemäßigen Tauschversendungen zugenommen:
Karten:
148 (1958: 152) Nummern = 4252 (3846) Einzelblätter einschl.Deckblätter.
+) Eine Liste der Auslagestellen ist in Ausg.1 der N.f.S. für I960
enthalten.
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