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Ausschuß des Seeverkehrsbeirats f.d,Angel, des D.H.I.
III. DER AUSSCHUß DES SEEVERKEHRS BEIRATS EUR DIE
ANGELEGENHEITEN DES D.H.I.
Der Ausschuß des Seeverkehrsbeirats für die Angelegenheiten des D.H.I.
hielt am 15.3.1960 in der neu errichteten Werkstatt des D.H.I, am Kirchenpauerkai
seine 17.Sitzung ab.
Präsident Dr. B o h n e c k e unterrichtete die Ausschußmitglieder in
großen Zügen über die Arbeiten des abgelaufenen Jahres. In Bezug auf den
Ort der Sitzung erinnerte er an die bisher unzureichende Unterbringung in
Tollerort und brachte seine Befriedigung darüber zum Ausdruck, daß es nun
dank der verständnisvollen Haltung der Hansestadt Hamburg gelungen sei, am
Kirchenpauerkai nicht nur ein geeignetes Gelände für die Werkstatt sondern
auch gleichzeitig einen günstigen Liegeplatz für die Schiffe des D.H.I, zu
finden. Die Lage des Geländes am Nordufer der Elbe, eben unterhalb der Ereihafen-Elbbrücke,
ist trotz der in der Luftlinie etwa gleichgebliebenen Entfernung
vom Hauptgebäude wesentlich günstiger, weil der umständliche und zeitraubende
Bootsverkehr zum Südufer,entfällt und auch der Landweg um mehr als
50kürzer geworden ist. Der an die Sitzung anschließende Rundgang durch das
Gebäude gab den Ausschußmitgliedern Gelegenheit, sich über das Geschaffene
zu unterrichten und, die mannigfaltigen Geräte kennenzulernen, die in der Werkstatt
gewartet und gebaut werden., Die folgende Besichtigung des Schiffsliegeplatzes
und des Vermessungsschiffes "Süderoog" vermittelte ebenfalls ein Bild
über den Arbeitsbereich des D.H.I, und gab Anlaß zu eingehenden Diskussionen.
Oberregierungsrat E r m e 1 berichtete über Planungen im Seekartenwerk,
die durch Rationalisierungsmaßnahmen und Änderungen im Herstellungsverfahren
stark beeinflußt wurden (Vgl.Jahresbericht 1959, Abschnitt B II). Der Ausschuß
billigte einmütig die Gesamtplanung und' diskutierte anschließend das
Problem der gleichzeitigen Verwendung zweier verschiedener Decca-Ketten für
die Navigation und die Präge der Herstellung entsprechender Seekarten. Er
empfahl, diesem Problem Beachtung zu schenken und besonders den etwaigen Bedarf
der Fischerei zu berücksichtigen.
Einen weiteren Diskussionspunkt bildeten die in nahezu regelmäßigen Abständen
beim D.H.I, eingehenden Vorschläge, die Seekarten nach bestimmten Systemen
zu numerieren, die erkennen lassen sollen, welches Gebiet von einer
Karte überdeckt wird. So wird z.B. gefordert, die Anschlußkarte müsse die
vorhergehende oder folgende Nummer besitzen, ohne zu bedenken, daß es nicht
nur nach rechts und links, sondern auch nach oben und unten Anschlußkarten geben
kann. Bei Übersichtskarten kommt dazu, daß großmaßstäbliche Karten innerhalb
des Gebiets auftreten oder Teilgebiete über den Kartenrand hinaus darstellen.